Die Sturm Amateure haben eine Mission
Fünf Runden vor Meisterschaftsende haben die Sturm Amateure ein Ziel: den Klassenerhalt.
REGIONALLIGA. Ein Endspiel jagt das nächste, zumindest aus der Sicht von Sturm-Amateure-Trainer Markus Schopp. Heute erwarten die Grazer zu Hause den DSV Leoben (19 Uhr). "Leoben ist eines der besten Frühjahrsteams", sagt Schopp. "Jetzt haben sie zwar ein paar Probleme, allerdings sehe ich dadurch keinen Vorteil für uns."
Trotzdem ist das Ziel der Grazer klar - punkten, um den Regionalliga-Klassenerhalt zu fixieren. Der Masterplan für das Restprogramm gegen Leoben, Wels, Pasching, LASK Amateure und Steyr steht. "Ich werde mit dem Team täglich arbeiten, um es gut über die Ziellinie zu bringen." Auf die Tabelle blickt Schopp nicht. "Punkte interessieren mich nicht. Ich schaue von Spiel zu Spiel." Fraglich ist, ob die Amateure bei der Mission Klassenerhalt Hilfe von der Kampfmannschaft bekommen. "Ich glaube, Thomas Kristl will sein Team zusammenhalten. Falls wir Unterstützung bekommen, nehme ich sie mit offenen Armen auf."
Die Probleme, warum die Amateure aus zehn Spielen in der Rückrunde nur zwölf Punkte geholt haben, sind Folgende: "Wir haben ein junges Team, die Spieler sind noch nicht so konzentriert und abgebrüht. In dieser Liga wird jeder Fehler bestraft." Trotzdem glaubt Schopp, grundsätzlich vor jedem Gegner bestehen zu können. "Ich sehe keinen Grund, wieso wir nicht gewinnen sollten." Und dass sie jede Mannschaft schlagen können, können die Grazer schon heute gegen den Tabellendritten beweisen. SANDRA MATHELITSCH
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