Drei Endspiele und eine Ansage
Christian Gratzei ist überzeugt, dass Sturm das Europacup-Rennen für sich entscheidet. Aufsteiger Admira soll am Donnerstag (20.30 Uhr) das erste "Opfer" sein. Das Spiel bei uns live im Ticker!

Foto © GEPA
Drei Runden sind in dieser Bundesliga-Saison noch zu spielen, für Sturm sind es drei Endspiele im Kampf um einen internationalen Startplatz. Los geht es am Donnerstag mit der Heimpartie gegen die Admira (20.30 Uhr) und Sturm-Torhüter Christian Gratzei sagt: "Ich würde alles auf uns setzen." Der 30-Jährige liefert für seinen Optimismus die Erklärung gleich dazu: "Erstens haben wir in der vergangenen Saison sieben Endspiele positiv beendet, sind Meister geworden und haben gezeigt, dass wir dem Druck standhalten können. Zweitens haben wir die Qualität in der Mannschaft. Drittens haben wir im Frühjahr nur zwei Spiele verloren und viertens können wir uns auf die tolle Unterstützung unserer Fans verlassen."
Der Wunsch nach Ruhe
Trotz der jüngsten Umbauarbeiten in der sportlichen Führung ist innerhalb der Mannschaft alles auf Schiene. Doch das junge schwarz-weiße Gesamtgefüge mit vielen neuen Gesichtern scheint noch nicht richtig zusammengewachsen zu sein. Gratzei wünscht sich endlich Ruhe im gesamten Verein. "Es wäre höchst an der Zeit, dass alle im Klub wieder mehr zusammenarbeiten. Das Miteinander fehlt derzeit", sagt Gratzei. Der Wunsch nach Ruhe ist von den Spielern nicht beeinflussbar. Sie können sich nur auf ihre Aufgabe - das Spiel gegen die Admira - konzentrieren. "Das machen wir auch", sagt Gratzei. Trainer Thomas Kristl fordert seine Spieler auf, sich am Donnerstag mit Überzeugung und Entschlossenheit zu präsentieren. "Kopf hoch, Brust raus" lautet die Devise des Deutschen.
Die Statistik sieht Sturm im Vorteil. Von den bisherigen 15 Duellen in der Arena in Liebenau (seit 1997) hat Sturm noch kein einziges verloren. Bleibt's dabei, ist Sturm wieder mitten im Europacup-Rennen. Wenn nicht, können die Grazer dieses Spieljahr wohl ruhig und ohne Druck ausklingen lassen. Doch davon möchte kein Sturm-Spieler etwas wissen.
Features
Live dabei!
Training im Stadion
Ausgerechnet in der heißesten Phase der Meisterschaft steht Fußball-Meister Sturm im eigenen Trainingszentrum keine bespielbare Rasenfläche für ein Training zur Verfügung. Die Plätze sind so ramponiert, dass die Verletzungsgefahr für die Spieler zu hoch ist. "Wir sind ins Stadion gegangen", sagte Paul Gludovatz. Matthias Koch (Muskelprobleme) ist für Donnerstag fraglich, Dominic Pürcher (krank), Jürgen Säumel und Ferdinand Feldhofer (beide verletzt) fehlen.














