"Wir bezahlen nur für ein wertvolles Grundstück"
Warum den Chefverhandler Rüsch nicht interessiert, wem Reininghaus gehört.
H err Stadtrat, Sie sind im Verhandlungsfinale zum Reininghaus-Ankauf und verraten den Bürgern nicht, wer das Investorenkonsortium, also die Asset-One-Eigentümer sind, die der Stadt das Areal verkaufen wollen.
RÜSCH: Weil ich die Investoren im Hintergrund nicht kenne. Es ist auch nicht wesentlich. Bekommt ein Häuslbauer einen super Grund und der Preis passt, was kümmert es ihn, wer die Eigentümer im Hintergrund sind?
Wenn die Grazer für einen 75- Millionen-Euro-Deal geradestehen sollen, kümmert es sie, wer im Hintergrund die Fäden zieht!
RÜSCH: Wir kennen Alfred Müller als einen Asset-One-Eigentümer und haben mit Bernhard Astner den Geschäftsführer der Gesellschaft als Verhandlungsgegenüber. Wir bezahlen hier nur für ein wertvolles Grundstück für die Stadt.
Wieso sollte die Stadt hier ein Geschäft machen, wenn alle bisher gescheitert sind und selbst Immobilien-Kapazunder wie das Petruswerk lieber die Finger davon gelassen haben?
RÜSCH: Wir als Stadt können das Geschäft steuerlich vorteilhafter gestalten. Und wenn wir es kaufen, lukrieren wir aus Aufwertungsgewinnen durch Widmungen zweistellige Millionenbeträge für die Infrastruktur-Entwicklung dieses künftigen Stadtteils. Außerdem denke ich, es ist Aufgabe der Stadt, in Zeiten, wo die Wohnungspreise explodieren und es immer mehr Zuzug gibt, hier Vorsorge für leistbare Wohnungen in einem ökologisch nachhaltigen Stadtteil zu treffen.
















