Hellmut Samonigg: Für einen guten Zweck
25 Jahre Onkologie am Uniklinikum Graz: Leiter Hellmut Samonigg über Zufälle, Fischen und sein Cello.

Foto © FUCHS
Vor 25 Jahren begann Hellmut Samonigg, "seine Onkologie" am Uniklinikum Graz aufzubauen: "Mit zwei Ärzten und einer halben Krankenschwester." Heute arbeiten 23 Ärzte sowie Psychologen und Schwestern daran, Kranken zu helfen - und sie im besten Fall sogar zu heilen.
Der gebürtige Kärntner kam 1970 nach Graz, machte neben dem Medizinstudium eine psychotherapeutische Ausbildung und landete zufällig in der Onkologie. "Unfallchirurg war eine Option, aber mein Chef wollte, dass ich in die Onkologie gehe."
Gesagt, getan: Hellmut Samonigg spann in den letzten Jahrzehnten ein feines Netzwerk, klinkte sich mit den Ressourcen der MedUni in internationale Studien ein, baute spezielle Betreuungsmodelle und die Hundertwasserstation für Krebskranke auf und nahm auch das Campusprojekt - den Neubau der Medizinischen Universität - erfolgreich unter seine Fittiche.
Für Hobbys bleibt wenig Zeit, zum Fliegenfischen in der Mur kommt er nur selten. Getaucht wird im Urlaub, zuletzt bei Sri Lanka. Der passionierte Cellospieler - "ich habe wieder angefangen" - freut sich schon aufs nächste Musikerlebnis: Zum 25er der Onkologie gibt Pianist Markus Schirmer ein Benefizkonzert (17. 5., Stefaniensaal) zugunsten des Vereins für Krebskranke.
Features
Zur Person
Hellmut Samonigg wurde 1951 in Kärnten geboren. Ab 1970 Studium/Graz, in 25 Jahren baute er die Onkologie in Graz auf.
Benefizkonzert. Zugunsten des Vereins für Krebskranke mit Markus Schirmer und Solisten der Wiener Philharmoniker (17. 5., 19.30 Uhr, Stefaniensaal/ Grazer Congress). Karten: www.oeticket.com (01 96096)
















