Aufregung in der Ärztekammer
Eine gute Woche ist der neue Ärztekammerpräsident Herwig Lindner jetzt im Amt - und schon muss er Vorwürfen entgegnen, dass es "unkollegiale Akte" und "psychologische Spielchen" mit Ex-Funktionären gebe.

Foto © Marija KanizajÄrztechef Herwig Lindner hat eine "sehr intensive" erste Arbeitswoche hinter sich
Was ist bloß passiert? Der Wechsel in der Kammerführung geht gerade über die Bühne, die Büros werden von neu gewählten Kammermitgliedern frisch besetzt, die alten müssen weichen. Und dafür wurden auch Türschlösser ausgetauscht. So weit, so gut. Aber: Ex-Finanzreferent Gerhard Wirnsberger ist darüber empört, dass er über den Tausch nicht einmal informiert worden sei - und dass er seine persönlichen Sachen nur im Beisein des Kammeramtsdirektors oder anderer Referenten bekommen hätte. Wirnsberger sagt auch, dass er sich nicht an so einer "demütigenden Zimmerräumung" beteilige. "Das Ganze mag zwar rechtens sein, aber diese Aktion wird den sonst hochgelobten akademischen Gepflogenheiten in keiner Weise gerecht." Kammerpräsident Lindner versteht die Aufregung nicht: "Das ist ein ganz üblicher Vorgang, dass Schlösser ausgetauscht werden. Es ist sogar unsere Pflicht: Die Unterlagen und Akten der neuen Kammervertreter sind vertraulich, da muss man so handeln, damit Unbefugte keinen Zutritt haben. Aber darüber gibt es keine Konflikte." Seine erste Arbeitswoche bezeichnet Lindner übrigens als "sehr intensiv". "Wir schauen in den Spitälern, wo der Schuh drückt, und werden auch bei den niedergelassenen Ärzten mit Versammlungen beginnen."
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Mangelnde Transparenz wird der Politik gerne unterstellt. Der frische mehr als 900 Seiten starke Förderbericht des Landes (zu 2010) zeugt vom Gegenteil. Unter den Abertausenden Namen auch ein Schützenhöfer, ein Brandauer (je 250 Euro für ein E-Bike), ein Schwarzenegger (648 Euro Solarförderung) sowie ein Namensvetter des Grünen Werner Kogler , der eine Nahversorgerförderung erhalten hat. Zum Vergleich: Für die Landtagsparteien gab es 5,9 Millionen Euro.
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Unter die Frühaufsteher gegangen sind die FP-Klubobleute Georg Mayer und Armin Sippel sowie der Grazer Stadtrat Mario Eustacchio . Um 4.30 Uhr verteilte man am Montag vor dem Magna-Werk in Graz Broschüren gegen die geplante Umweltzone.
DIDI HUBMANN, THOMAS ROSSACHER
















