Eine Sommerparty am Tag der Arbeit
Die Grazer Sozialdemokraten absolvierten ihre neue Art von 1. Mai-Feier auf dem Schloßberg. Die KPÖ marschierte unter dem Motto "Das Leben muss leistbar sein" wieder durch die Stadt.
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Statt des traditionellen Marsches durch die Innenstadt führte Martina Schröck, die junge Parteichefin der Grazer Sozialdemokraten, Parteigenossen und Sympathisanten am Dienstag auf den Schloßberg. Nach einem "Zukunftsfrühstück" gab es doch einen kleinen Marsch - vom Uhrturm zu den Kasematten und zu den Ansprachen von Schröck und LH Franz Voves. Mehr als 1000 Menschen folgten ihnen bei sommerlichen Temperaturen.
Es sei immer die Sozialdemokratie gewesen, die die Welt verändert und verbessert habe, erklärte Schröck. "Veränderung macht den Menschen oft Angst, aber die Veränderung ergibt auch neue Chancen." Für sie habe der 1. Mai nichts an Bedeutung verloren. "Denn dieser Tag steht als Zeichen dafür, dass sich Dinge zum Besseren verändern lassen - in dieser Hinsicht gibt es noch sehr viel zu tun." Eine Lehrlingsoffensive plane sie für Graz, die 500 Lehrstellen bringen soll statt der von der Stadt geplanten mageren 50. Und eine bessere Absicherung für Ein-Personen- und Kleinstunternehmen forderte Schröck. "Unsere Ideologie geben wir nicht auf, aber wir gehen einen neuen Weg der Öffnung."
LH Franz Voves betonte, dass in einer sich verändernden Gesellschaft "sozialdemokratische Werte wichtiger denn je seien" und lobte Schröcks neues Zugehen auf die Menschen.
Maiaufmarsch der KPÖ
Der Maiaufmarsch der KPÖ zog mehr als 500 Teilnehmer an. Die Grazer Stadträtin Elke Kahr solidarisierte sich mit allen, die unter den Belastungspaketen leiden, und forderte: "Das tägliche Leben muss leistbar sein."




















