Eine Karriere wie aus dem Bilderbuch
Matthias Almer machte mit Meistertitel Werbung für seine Wahl.
BADMINTON. Beste Werbung in eigener Sache für die Nachwuchssportlerwahl der Kleinen Zeitung betrieb Badmintonspieler Matthias Almer. Der 18-jährige Grazer gewann bei den österreichischen U22-Meisterschaften in Wien den Einzelbewerb und wurde mit Dominik Stipsits (NÖ) Zweiter in Doppel. Almer, der seit Jahresbeginn im Kader des österreichischen Herren-Nationalteams steht, scheint also bestens gerüstet für seine nächsten internationalen Aufgaben bei den Slovenian Open in der allgemeinen Klasse.
"Mein Ziel ist es, in diesem Jahr in den Qualifikationen so viele Punkte wie möglich zu sammeln", sagt Almer, der für 2013 die U19-Europameisterschaften als großes Ziel hat. "Ein Viertel- oder Halbfinale wäre der große Traum", sagt Almer. Ein Ziel, das noch nie ein Österreicher erreicht hat und dem er alles unterordnet, möglicherweise verschiebt er deshalb sogar seinen Maturatermin am Sport-Borg Monsberger von Sommer auf Herbst.
Wie überhaupt die ganze Karriere von Matthias Almer eine einzige Vorzeigegeschichte darstellt. Wie so viele Kinder erfolgreicher Eltern - Mutter Hertha Almer wurde 2007 zur steirischen Trainerin des Jahres gewählt, Vater Alexander leitet das steirische Badminton-Leistungszentrum - zog es ihn wie seinen älteren Bruder Christoph früh auf die Badmintonmatten. Im Nachwuchs gewann er so ziemlich alle Titel, die er gewinnen konnte, meistens auch schon in den Altersklassen darüber. Einzig einige langwierige Verletzungen (zuletzt im Vorjahr am Rücken) haben ihn zurückgeworfen. Doch immer kam er besser zurück, als er vorher gewesen war. RAIMUND HEIGL
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