Psychisch Erkrankte im Alltag begleiten
Der Verein "pro humanis. helfen" feiert heuer sein 20-jähriges Bestehen und sucht Freiwillige.
GRAZ. Die ehrenamtliche Sozialbegleitung von "pro humanis" hat keinen Veränderungs- oder Therapieanspruch. Es geht um die Begleitung im Alltag. Seit 20 Jahren unterstützen die ehrenamtlichen Sozialbegleiter Menschen mit psychischen Erkrankungen. Eine Beziehungsebene in Form von vertraulichen Gesprächen aufzubauen und Hilfe zur Selbsthilfe stehen im Vordergrund. "Unsere Arbeit ersetzt weder Pflege zu Hause noch therapeutische Maßnahmen, sie bietet den Klienten ausschließlich benötigte Hilfe im Alltag - das reicht von gemütlichen Plaudereien bei Kaffee und Kuchen zu Hause bis hin zum gemeinsamen Einkaufen", so Wolfgang Schmidt von "pro humanis". Derzeit sind 350 Mitarbeiter steiermarkweit tätig, aber "weil Klient und Begleiter auch zusammenpassen müssen, suchen wir stets Freiwillige". Nach einem persönlichen Erstgespräch erhalten Interessierte eine Schulung, mit der sie sich für ein Jahr bei "pro humanis" verpflichten. Die elf Module sind berufsbegleitend im Umfang von etwa 60 Stunden aufgebaut. Maria Gstarz betreut den Raum Graz und Graz-Umgebung. Auskünfte: Tel. (0316) 82 77 07-2 oder gstarz@prohumanis.at. KATHARINA PILLMAYR













