Badegäste rütteln an versperrten Toren
Dass heute nur das Eggenberger Bad loslegt, wurmt Margerl-Gäste. Und: Dach im Bad zur Sonne muss repariert werden.

Foto © HoffmannSie wollen schon jetzt "ihr" Margerl genießen: Claudia Beiser mit ihren Söhnen sowie Freunden
Es ist angerichtet: Die Wiese ist gemäht, das Becken gefüllt - der erste Badetag in diesem Jahr kann also kommen. Zumindest in Eggenberg: Denn hier öffnet ja die "Auster" als einziges städtisches Bad am heutigen Samstag den Freibadbereich. Ab 8 Uhr. Bei idealem Wetter.
Nicht, dass Claudia Beiser den Eggenberger Gästen dies nicht gönnt. Doch die Grazerin würde auch gern in die Saison starten -und mit ihr viele andere Stammgäste im Margarethenbad. Doch das Margerl wird erst am 5. Mai geöffnet. "Es geht uns nicht so sehr ums Schwimmen. Aber das Wetter an diesem Wochenende schreit auch bei uns nach einem Saisonstart", so Beiser, die sich im Namen der Margerl-Bürgerinitiative ins Zeug legt. "Wir wollen in der Sonne Kaffee trinken oder unseren Kindern beim Fußballspielen zuschauen. Einfach das Bad, das acht Monate lang brachlag, wieder beleben."
Um dies zu untermauern, geht man auch hier einen aktionistischen Weg: Am heutigen Samstag findet um elf Uhr vor dem Margerl ein Flashmob statt.
Einer wird wohl nicht dabei sein: Gerald Pichler, Sprecher der Holding Graz. "Dass wir jetzt mit der Auster starten und unsere restlichen Bäder erst sukzessive aufsperren, basiert ja auf den Erfahrungen vieler Jahre. Und diese zeigen auch, dass es sich für uns einfach nicht rentieren würde, das Margarethenbad schon jetzt aufzusperren", betont Pichler. Doch Saisonkartenbesitzer könnten nun eben eine Woche lang nach Eggenberg ausweichen.
Oder auch ins Bad zur Sonne. Wobei in der Feuerbachgasse das Dach trotz des sommerlichen Wetters vorerst geschlossen bleibt. "Bei der Revision wurde ein mechanisches Gebrechen bei der Dachkonstruktion entdeckt. Dieses wird in diesen Tagen von Grazer sowie italienischen Spezialisten behoben", verrät der Holding-Sprecher.













