"Das Limit ist erreicht"
Lisa Rücker: Graz werde mit Staus leben oder umsteigen müssen.

Foto © Fuchs
Vor einem Monat wurde die Verkehrsführung beim Grazer Schönaugürtel geändert - und bis heute halten sowohl der tägliche Stau als auch der Ärger darüber an. Umstände, die Verkehrsreferentin Lisa Rücker (Grüne) bewusst sind, wie sie betont - doch an diese Umstände müsse sich Graz gewöhnen.
Ende März wurde ja die beliebte Abkürzung von der Schönaugasse stadtauswärts zum Schönaugürtel gekappt - die gesamte Pestalozzistraße wurde auf Wunsch der Anrainer zur Einbahn erklärt (wir berichteten).
Seither bilden sich entlang der Schönaugasse täglich Staus. Vor allem die Tatsache, dass es stadtauswärts erst kurz vor der Gürtelkreuzung eine separate Abbiegespur gibt, fungiert als Bremse.
"Wir haben extra die Ampelschaltung prüfen lassen. Aber es gibt keinen Spielraum mehr", betont Rücker - und hebt den Zeigefinger: "Das gilt ja ganz generell: Das Limit ist erreicht, wir sind in Graz beim Verkehr an der Kapazitätsgrenze angelangt. Und das wird man künftig vor allem an neuralgischen Stellen auch in Form von Staus merken."
Die Alternative? Rücker: "Es hilft nichts. Wir Grazer werden mittelfristig um- und aus dem Auto aussteigen müssen."
MICHAEL SARIA

















