Der neue Weg geht in die zweite Runde
Die Stocksport-Staatsliga startet wieder. Ladler Graz spielt am Samstag zu Hause.
STOCKSPORT. Die Tage des Stillstandes und der "Es-passt-alles-wie-es-ist"-Mentalität sind gezählt. Der Stocksport soll in eine neue Ära geführt werden. So stellt es sich zumindest der heimische Verband vor. Mit der neuen Staatsliga hat der Bund Österreichischer Eis- und Stocksportler (BÖE) zum ersten Mal 2011 einen "Jungbrunnen" ausprobiert und das mit Erfolg: Insgesamt kamen rund 7000 Zuseher zu den Spielen, die im direkten Duell ausgetragen wurden. Am Samstag startet die neue Liga in die zweite Runde.
"Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung", sagt Albert Ahamer, der geschäftsführende Präsident des Verbandes. "Die Turniere müssen kürzer und ausgeglichener werden. Maximal dreieinhalb Stunden sollten sie dauern, und vielleicht kann man ja auch einmal unter der Woche spielen." Bis in die untersten Klassen sollen diese Neuerungen getragen werden. "Viele Funktionäre und auch Spieler begreifen aber nicht, dass es Erneuerungen braucht." Die neue Gangart soll junge Leute wieder zum Stocksport lotsen. "Niemand will neu anfangen und dann acht Stunden lang nur verlieren", sagt Ahamer.
Dass es nicht nur an jungen Spielern mangelt, zeigt die Tatsache, dass drei Teams nicht in der Staatsliga spielen. Abersee hat verzichtet, und nach Kaltenhausen löste sich auch noch Peuerbach auf. In Gruppe D wird daher nur mit drei Teams gespielt.
Wieder mit dabei ist auch Traditionsverein Ladler Graz. Die Auslosung meinte es gut mit den Grazern, immerhin haben sie zwei Steirer und Staatsmeister Walding in der Gruppe. Am Samstag steigt in Laßnitzthal das erste Spiel gegen Walding (14 Uhr). GEORG MICHL












