GAK siegt im Steirer-Derby gegen Gratkorn mit 2:0
Gratkorn konnte Tabellenführer GAK nichts entgegenhalten. Die Grazer feierten einen verdienten 2:0-Sieg. Sturms Amateure schlugen Gleinstätten mit 2:0.
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Gratkorn - GAK 0:2: Angekündigte Revolutionen finden angeblich ja nicht statt - angemeldete Offensivfeuerwerke wohl auch nicht. Obwohl Gratkorns Trainer Georges Panagiotopoulos vor dem Spiel gegen den Tabellenführer eine offensive Gangart angekündigt hat, blieb selbige aus. Der GAK war von Beginn an tonangebend, spielte schneller und spritziger als die Hausherren. Mit zwei dicken Möglichkeiten eröffnete Rauter (7. und 9.) den Chancenreigen. Er scheiterte an Keeper Götzinger, dem mit Abstand besten Mann von Gratkorn an diesem Abend.
Zuerst schoss Brauneis noch über das Tor, später war Murg (25.) zur Stelle und verwandelte ein Zuspiel von Nutz eiskalt zum 1:0. Gratkorn war im Mittelfeld zu träge, die Stürmer bekamen keine Bälle. Auf der anderen Seite vergaben Brauneis, Deutschmann und Nutz; bis zur Pause hätte es schon 3:0 für die Grazer stehen müssen.
Nach dem Seitenwechsel bot sich den 2500 Zusehern ein ähnliches Bild. Der GAK nahm zwar etwas Tempo heraus, Gratkorn blieb aber weiter ungewohnt farblos. Den verdienten 2:0-Auswärtssieg fixierte Rauter in der 74. Minute. Er ließ die Verteidigung im Strafraum mit einem Hacken alt aussehen und traf aus kurzer Distanz. "Über 90 Minuten waren wir die stärkere Mannschaft", sagte Torschütze Murg, "wir wollten von Beginn an Druck machen und das ist uns auch gelungen. Wir sind auf einem guten Weg in Richtung Meistertitel und Relegation."
Sturm Am. - Gleinstätten 2:0: Die Grazer nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und gingen durch Schloffer verdient in Führung. Er traf aus einen Freistoß aus knapp 20 Metern. Der Druck durch die Sturm Amateure blieb zwar hoch, der Ball wollte aber nicht ins Tor. Erst in der 93. Minute gelang der zweite Treffer. Der eingewechselte Rother verwertete ein Zuspiel von Weingerber eiskalt - ein verdienter Sieg. Gleinstättens Einser-Goalie Lukas Waltl spielte nicht. Die Leihgabe des SK Sturm nahm nach dem Aufwärmen auf der Tribüne unter den 300 Zusehern Platz.














