Rechnungshof und Asfinag auf Kollisionskurs
Millioneneinsparungen seien laut Manager in der Straßenerhaltung nicht möglich.

Foto © Gernot Eder
GRAZ, WIEN. Ein Rohbericht des Bundesrechnungshofs hält die Autobahngesellschaft Asfinag auf Trab. Die Prüfer orten bei der Erhaltung der Schnellstraßen und Autobahnen - im Umfang von 140 Millionen Euro - ein Einsparungspotenzial von bis zu 40 Millionen. Trotzdem, so der Rechnungshof, könnte der Straßenzustand sogar verbessert werden.
Damit konfrontiert, betont Rainer Kienreich (Asfinag-Service-Gesellschaft), dass die 140 Millionen bloß ein Wert aus der Datenbank wären. Hintergrund: Je nach Alter, Verkehrsaufkommen und anderen für die Straßenerhaltung wichtigen Faktoren spuckt der Computer ein Bauprogramm aus. Wo was saniert wird, entscheiden aber Fachleute. Tatsächlich werden nicht 140, sondern 108 Millionen ausgegeben. Sparen könne man da nicht, so der Tenor.
Kritisiert hat der Rechnungshof noch das Fehlen "klarer Vorgaben und Zielsetzungen für die Bauprogrammerstellung". Eine neue "Erhaltungsstrategie" ist laut Asfinag seit Kurzem fertig. THOMAS ROSSACHER

















