Der Sciencepark sorgt selbst für Nachwuchs
Rekordteilnahme beim Ideenwettbewerb des Gründerzentrums.
GRAZ. Im Grazer Sciencepark wurde bereits vielfach gezeigt, wie aus einer guten Idee eine sehr gute Firma entstehen kann. Dafür, dass der Nachwuchs nicht ausgeht, sorgt das akademische Gründerzentrum selbst. Bereits zum sechsten Mal ging dieser Tage der hauseigene Ideenwettbewerb über die Bühne. Geschäftsführer Emmerich Wutschek und sein Team zählten 108 Einreichungen - und damit so viele wie noch nie.
Die zehn besten präsentierten sich einer Fachjury. Der erste Platz wurde mit einem Scheck der Steiermärkischen Sparkasse von 3500 Euro belohnt. Stolze Gewinner waren Thomas Schlegl, Michael Moser und Hubert Zangl, die ein intelligentes Volleyballnetz entwickelt haben, das dem Schiedsrichter in Zukunft viel Arbeit abnehmen kann. "Das Netz erkennt Fouls und zeigt diese an, so wird ein faires und flüssiges Spiel gewährleistet", so Schlegl.
Der Sciencepark feiert heuer sein zehnjähriges Bestehen, die Bilanz ist imposant. 71 Projekte wurden bis zur Unternehmensgründung und darüber hinaus begleitet. Über 300 Arbeitsplätze wurden dadurch geschaffen. Diesem Wachstum wird noch heuer auch räumlich Rechnung getragen. Der Sciencepark siedelt in die Nähe der Technischen Universität, damit steht den innovativen Gründern künftig deutlich mehr Bürofläche zur Verfügung.
















