Teils harsche Kritik an den Plänen zur Umweltzone
Voves und Schützenhöfer führen die Umweltzone für Graz und darüber hinaus ein. Kritik kommt von der FPÖ, der Wirtschafts- und der Arbeiterkammer. Freude bei den Grünen.

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Eine Umweltzone ist unsozial gegenüber Pendlern und auch den Grazern. Ich habe erst über die Presseaussendung erfahren, dass Voves und Schützenhöfer das wollen. Da das Zigtausende Steirer betrifft, bin ich für eine Volksabstimmung.
Gerhard Kurzmann, FPÖ-Umweltlandesrat
Bisher waren alle Konzepte weder wirtschaftstauglich, noch hätten sie die Luftgüte entscheidend verbessert. Laut Joanneum Research würde die Feinstaubbelastung in Graz nur um 1,26 Prozent zurückgehen, gleichzeitig muss man aber damit rechnen, dass mindestens 1500 Arbeitsplätze verloren gehen.
Josef Herk, Präsident Wirtschaftskammer
Der Zickzack-Kurs von Voves ist ein wenig befremdlich. Noch im Dezember hat er Kurzmann und dessen Feinstaub-Packerl im Landtag gelobt. Wir freuen uns aber, dass er nun ein klares Statement pro Maßnahmen im Verkehr abgegeben hat.
Sabine Jungwirth, Grüne Klubobfrau im Landtag
Ich freue mich, dass die Landeshauptleute das Anliegen aller auch zu ihrer Sache gemacht haben. Es ist ein Durchbruch, ein Erfolg derer, die seit Jahren für eine gesunde Luft in Graz kämpfen. Sie alle sollen jetzt bei der Erreichung des Zieles eingebunden werden.
Christian Wabl, Feinstaub-Aktivist
Ein Maßnahmenpaket gegen den Feinstaub anstatt isolierter Maßnahmen fordert AK-Präsident Walter Rotschädl im Zusammenhang mit der neu aufgeflammten Diskussion um eine "Umweltzone" in Graz: "Bestimmte Autotypen aus Graz auszusperren, ist zwar plakativ, wird aber das Feinstaubproblem nicht lösen."
Walter Rotschädl, AK-Präsident

















