Grüne attackieren Krankenkassen
Ingrid Lechner-Sonnek, Abgeordnete der Grünen, stellte ihre Ideen für "Die gesunde Zukunft der Steiermark" vor. Aber: Die Krankenkassen machen eine Erneuerung des Systems laut Lechner-Sonnek beinahe unmöglich.

Foto © HoffmannIngrid Lechner-Sonnek
GRAZ. . Die wichtigsten Eckpunkte: bessere Erstversorgung vor Ort statt zu häufige Spitalsbehandlungen - und man solle sich nicht nur um die Reparaturmedizin, sondern vor allem um die Vorsorge kümmern. Aber: Die Krankenkassen machen eine Erneuerung des Systems laut Lechner-Sonnek beinahe unmöglich. "Es darf doch nicht sein, dass die Kassen völlig losgelöst agieren. Sie können nicht einfach sagen, dass es ihnen egal ist, dass es in den Regionen zu wenig fachärztliche Versorgung gibt. Oder dass es sie nicht interessiert, Verträge zu machen, damit die niedergelassenen Ärzte auch am Wochenende arbeiten, um die Versorgung zu verbessern." Die Sozialversicherungen verhindern laut Lechner-Sonnek sogar, dass es zu einer stärkeren Vorsorge kommt, weil das zu teuer wäre.
Ihr Ausweg: ein Vorzeige-Modell wie in Baden-Württemberg, bei dem alle im Gesundheitsbereich tätigen Personen wesentlich besser zusammenarbeiten und so die Vorsorge verbessern und die Kosten senken.














