Prozess um acht rechte Schläger bis 10. April vertagt
Den Angeklagten wird vorgeworfen, in einem Lokal und bei einer öffentlichen Fußballübertragung mehrere Personen zum Teil schwer verletzt zu haben. Weil am Dienstag mehrere Zeugen nicht erschienen waren, vertagte der Richter die Verhandlung.

Foto © Gernot Eder
Acht junge Männer aus der rechten Szene müssen sich seit zwei Wochen im Grazer Straflandesgericht verantworten. Ihnen wird angelastet, in einem Lokal und bei einer öffentlichen Fußballübertragung mehrere Personen zum Teil schwer verletzt zu haben. Derzeit geht es nur um die Körperverletzungen, das Verfahren wegen NS-Wiederbetätigung soll im Mai folgen. Am Dienstag verkündete der Richter die Vertagung auf 10. April.
Prozesstag
Bei zwei Vorfällen in einem Lokal und bei einer öffentlichen Fußballübertragung während der Fußball-WM im Sommer 2010 sollen die acht Männer zwei Personen schwer verletzt haben. Beide wurden zusammengeschlagen, einem der Opfer wurde auch ins Gesicht getreten. Auslöser für die Zusammenstöße waren laut Staatsanwaltschaft in beiden Fällen rechte Gesinnungsäußerungen. Bei den ersten Verhandlungstagen hatten sich die Angeklagten wortkarg gegeben und wollten entweder gar nicht vor Ort gewesen sein oder zumindest nicht mitgewirkt haben.
Da am Dienstag, dem siebenten Prozesstag, mehrere Zeugen nicht erschienen waren, vertagte Richter Raimund Frei die Verhandlung auf 10. April. Das Urteil könnte dann einige Tage darauf gefällt werden, vorausgesetzt, es gibt keine neuen Anträge von Staatsanwalt oder Verteidigung.
















