Pensionist brutal überfallen: Beide Räuber leugnen die Tat
Opfer (69) von versuchtem Raubmord weiter in kritischem Zustand. Der Grazer, der vom Flohmarkt beim Cineplexx mit Münzen und Schmuck im Wert von 8000 Euro nach Hause unterwegs war, wurde brutal überfallen.

Foto © Scheriau/Sujet
. Mit 15 Rippenbrüchen, sechs Frakturen von Wirbelquerfortsätzen sowie massiven Leber- und Nierenverletzungen liegt der 69-jährige Pensionist im Spital. Wie berichtet hatten den Grazer, der vom Flohmarkt beim Cineplexx mit Münzen und Schmuck im Wert von 8000 Euro nach Hause unterwegs war, zwei entgegenkommende Radfahrer auf dem Verbindungsweg zwischen Center West und Kärntnerstraße von seinem Postfahrrad getreten. Zudem sprühten sie ihm vermutlich Pfefferspray ins Gesicht.
An den Händen zerrte das Duo den Verletzten unter eine Baumgruppe zehn Meter abseits des Weges. "Dort haben sie den Mann getreten und geschlagen und seinen Kopf mit dem Gesicht voraus so lange ins weiche Erdreich gedrückt, bis er bewusstlos war", sagt Mario Hartmann von der Raubgruppe der Grazer Polizei. Den wehrlosen Mann bedeckten die Täter mit Gestrüpp, darüber legten sie sein Fahrrad. Vermutlich glaubten sie, ihr Opfer sei tot. Ein Nachbar hörte von seinem Garten aus die Hilferufe des lebensgefährlich Verletzten und rief die Polizei. Kurz darauf beobachte zufällig eine Polizistin außer Dienst von der Terrasse ihrer Wohnung aus, wie zwei Männer auf Höhe Puchstraße 17 ein Fahrrad in der Mur entsorgten. Weil ihr das verdächtig vorkam, verständigte sie ihre Kollegen, die die Rumänen im Alter von 26 und 68 Jahren kontrollierten.
Tatsächlich fanden die Kriminalisten dort die leeren Münz- und Schmuckkästen des Opfers. Im Rucksack des 68-Jährigen, der wegen diverser Diebstähle amtsbekannt ist, wurde die Beute gefunden. Trotzdem bestreiten beide jeden Zusammenhang mit der Tat. Am Dienstag wird darüber entschieden, ob über die Rumänen die Untersuchungshaft verhängt wird.














