Kienast: "Dieses Spiel wird ein ganz besonderes"
Dem ehemaligen Sturm-Torjäger Roman Kienast sind die Grazer ans Herz gewachsen. Dennoch will er heute mit der Austria siegen.

Foto © GEPARoman Kienast (rechts) damals noch im Sturm-Dress
Die Duelle Austria Wien gegen Sturm Graz sind grundsätzlich Auseinandersetzungen mit vielen Emotionen. Das heutige Spiel (18.30 Uhr) birgt zusätzliche Brisanz. Beide Mannschaften haben im Frühjahr nicht wirklich geglänzt, suchen weiterhin nach ihrer Topform und kämpfen zumindest um einen internationalen Startplatz für die kommende Saison. Wobei Sturm vor dem Match in Favoriten aufgrund des 1:0-Sieges gegen Wacker Innsbruck und einer sehr guten ersten Hälfte mental im Vorteil liegt. Die Austria kassierte im jüngsten Spiel in Mattersburg nach schwacher Vorstellung eine 0:2-Pleite.
Die "Veilchen" sind etwas genauer betrachtet wie eine kleine Sturm-Außenstelle. Mit Trainer Ivica Vastic sowie den Spielern Peter Hlinka, Marko Stankovic, Roland Linz und Roman Kienast stehen fünf Akteure mit schwarz-weißer Vergangenheit in den Diensten der Wiener Austria. Der jüngste Transfer schmerzt die Sturm-Anhänger wohl besonders. Die "Veilchen" schnappten sich im Winter Sturms Torjäger Kienast. Es ist kein Geheimnis, dass sich der Stürmer in Graz und bei Sturm in den vergangenen zwei Jahren sehr wohl gefühlt hat. "Das war wirklich eine tolle Zeit und ich habe noch regelmäßig Kontakt zu einigen Spielern", sagt der 27-Jährige. Er erinnert sich auch noch gerne an das jüngste Duell mit den "Veilchen" zurück. Sturm siegte 5:1, Kienast erzielte drei Tore.
Die heutige Begegnung ist "ein ganz besonderes Spiel für mich, weil mir Sturm ans Herz gewachsen ist". Geschont werden seine ehemaligen Mitspieler aber nicht. "Mein neuer Klub ist die Austria und wir wollen in der kommenden Saison international vertreten sein", sagt Kienast. Und falls er trifft, "werde ich natürlich innerlich jubeln aber es nicht zeigen, aus Respekt".
Gludovatz startet am 10. April
Bei Sturm steht der erste Auswärtssieg der Saison an, auch ohne die gelb-gesperrten Florian Kainz und Jürgen Säumel. Der neue sportliche Geschäftsführer Paul Gludovatz wird am 10. April sein Amt antreten.













