Arche Noah bekommt Quarantänestation
Seit fünf Jahren vorgeschrieben, kann der Umbau beim Tierheim heuer starten. Stadt Graz gibt 95.000 Euro frei.

Foto © PrivatOster bekommt von Stadt und Land Geld für die geforderte Quarantänestation
Unter die endlos erscheinende Geschichte kann nun ein Schlussstrich gezogen werden. Das Tierheim "Arche Noah" bekommt die lange geforderte Quarantänestation. Die Stadt Graz hat mit einem Beschluss 95.000 Euro für das 250.000-Euro-Projekt freigeben. Die gleiche Summe kommt vom Land, die restlichen 20 Prozent -rund 60.000 Euro - von der Arche Noah selbst.
"Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, um die bereits vor fünf Jahren im Bewilligungsbescheid festgeschriebene Verpflichtung zum Betrieb einer solchen Station umzusetzen", sagt Gesundheitsstadtrat Michael Grossmann. Im Büro von Landesrat Hans Seitinger ist man erfreut: "Das ist im Sinne der Arche Noah, weil der Amtstierarzt die fehlende Quarantänestation immer bemängelt hat."
Und Arche-Präsident Herbert Oster? Der freut sich auch, nicht aber, ohne Landesrat Seitinger für die lange Wartezeit die Schuld zu geben. "Warum geht es jetzt mit Michael Grossmann so schnell, was früher nicht möglich war? Da hat Seitinger nie mit der Stadt verhandelt." Den Arche-Anteil von bis zu 60.000 Euro "werden wir auftreiben, auch wenn es schwer wird", so Oster.
Seitinger weist den Vorwurf zurück. Von seiner Seite wurde nichts verzögert, im Gegenteil: "Bei uns ist das Geld seit vier Jahren im Budget", heißt es. Das Geld wird bei der ersten Landesregierungssitzung nach Ostern freigegeben.
Umbau noch heuer
Jedenfalls will man bei der Arche Noah jetzt rasch loslegen. "Die Pläne haben wir ja, das könnte sich heuer noch ausgehen", sagt Oster.
An diesem Punkt war man übrigens vor einem Jahr auch schon. Der damalige Stadtrat Edmund Müller hatte der Arche Noah nämlich auch schon das Geld zugesagt, dann aber nie ausgezahlt -weil Oster die Umbaupläne nicht vorlegen konnte.

















