Gludovatz' erster Weg führt zu Foda
Paul Gludovatz bezeichnet sich als Teamplayer und will den SK Sturm in Zukunft gemeinsam dirigieren.
Quelle © analyse-fodaabgang_digi1203.jpg | Foto: KLZ Digital Analyse zum Abgang von Franco Foda
Veilchen für die "Veilchen"
Zuerst das Angebot von Sturm, dann die Unterschrift bein den Schwarz-Weißen und schließlich Beurlaubung in Ried. In den vergangenen Tagen ist einiges passiert. Wie hoch ist derzeit der Stressfaktor?
Paul Gludovatz: Derzeit ist die Frequenz der Fragen sehr hoch, aber ich bin mir sicher, das lässt in den kommenden Tagen etwas nach.
Wann werden Sie ihre Arbeit beim Meister beginnen?
Gludovatz: So schnell wie möglich. Geplant war der 1. Juni. Dann hat sich die Situation in Ried geändert. Genaueres kann ich aber erst nach dem Gespräch mit den Verantwortlichen von Sturm am Donnerstag sagen. Bis 31. März bin ich noch Angestellter der SV Ried.
Dann könnten Sie am 1. April schon für Sturm tätig sein?
Zitiert
"Sie können davon ausgehen, dass ich nicht nackert und blauäugig in die Sache reingehe."
Gludovatz: G'scheit wäre es. Gerade bei Veränderungen muss man sich rasch in die Materie einarbeiten. Auf die lange Bank schieben bringt nichts. Aber ich will dem Arbeitgeber nicht vorgreifen. Die Entscheidung liegt bei Sturm.
Sie wissen, worauf Sie sich in Graz einlassen?
Gludovatz: Ich habe eine Herausforderung gesucht. Und Sie können davon ausgehen, dass ich nicht nackert und blauäugig in die Sache reingehe.
Was wird die erste Amtshandlung von Paul Gludovatz als sportlicher Geschäftsführer von Sturm sein.
Gludovatz: Mein erster Weg führt zu Franco.
Franco Foda hat als Trainer bereits abgesagt.
Gludovatz: Ich will mich bei Franco über die interne Situation informieren. Er weiß am Besten wie was läuft. Ich bin überzeugt, dass er das positiv aufnimmt.
Dann folgen Trainersuche und Kaderplanung.
Gludovatz: Die Trainersuche hat Priorität. Alleine heute sind mir fünf Namen zugeflogen. Und bis ich im Amt bin, werden es wahrscheinlich 30 sein. Derzeit wird nach dem Schrottflinten-Prinzip gearbeitet. Viele Namen nennen und einer wird dann dabei sein. Ich suche, wenn ich im Amt bin, einen Cheftrainer, der selbstständig arbeitet. Dann geht's mit ihm zur Kaderplanung. Ich bin ein Teamplayer.
Sturms Sparprogramm werden einige Spieler zum Opfer fallen.
Gludovatz: Es wird Veränderungen geben, auch in der Altersstruktur. Mein Ziel ist es, mit weniger gleich viel zu erreichen. Die Teilnahme an einem internationalen Bewerb ist aber weiterhin anzustreben.














