Facettenreiche Lyrik aus vergangener Zeit
Rund zwei Dutzend - gesungene und gespielte - Stücke spanischer Liebeslyrik führten Arianna Savall und Petter Udland in Graz auf.

Foto © KKArianna Savall
GRAZ. Bisschen (zu) lang geraten, aber überaus hörenswert die letzte heurige "Meerschein-Matinee": Volksnahe Liebeslyrik vornehmlich spanischer Provenienz aus dem 16. und 17. Jh. Gute zwei Dutzend gespielte und gesungene Stücke, inbegriffen etliche stimmlich fein austarierte Duette, sind sonst wohl nie, noch dazu auf so gekonnte Weise, zu goutieren.
Ausgeführt von zwei zwar geografisch, nicht aber musikalisch kontrastierenden, stets instrumental wie auch stimmlich abwechslungsreich gestaltenden Künstlern.
Die Katalanin Arianna Savall (Foto), Tochter des berühmten Vaters, spielte zu ihrem feingliedrigen Sopran die aus Wales stammende Tripelharfe, ihr Partner, der norwegische Tenor Petter Udland Johansen, die "Hardingfele" mit vier Bordunsaiten. WALTHER NEUMANN
















