Süchtiger Grazer täuschte Raub vor
Der Überfall vom 14. März 2012 auf einen 19-jährigen Grazer war fingiert. Als Grund führte der junge Mann an, dass er die Tabletten verloren habe. Um eine neue Ration vom Arzt zu erhalten, sei er auf die Idee gekommen einen Raubüberfall anzuzeigen.

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Der 19 Jahre alte Grazer hatte angegeben, dass zwei unbekannte Männer am Nikolaiplatz auf ihn zukamen, einer der beiden wollte ihm eine Packung Psychopharmaka aus der Hand reißen. Als der 19-Jährige die Packung nicht losließ, soll ihm einer der Täter mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben und mit der Packung Somnubene geflüchtet sein.
Bei einer neuerlichen Einvernahme durch Kriminalisten des Stadtpolizeikommandos Graz und bei einer Tatrekonstruktion machte der Grazer widersprüchliche Angaben und gestand schließlich den Überfall erfunden zu haben. Als Grund führte er an, dass er die Tabletten verloren habe. Um eine neue Ration vom Arzt zu erhalten, sei er auf die Idee gekommen einen Raubüberfall anzuzeigen.
Der Beschuldigte wurde wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung und falscher Beweisaussage angezeigt.













