Fluch sagt endgültig ab
Der Schlussstrich in dieser Causa scheint gezogen: Eva Maria Fluch teilte dieser Tage VP-Chef Siegfried Nagl mit, sie kehre definitiv nicht mehr in den Gemeinderat zurück.

Foto © KLZ/ScheriauEva Maria Fluch
Im Jahr 2009 kam ja die "Vergabe-Affäre" auf, Fluch - damals VP-Stadträtin - ging. Doch sie blieb auf der Gemeinderatsliste. Die Folge: Bei jedem Abschied eines Mandatars sprang einer der VP-Regierer ein, um ihr Nachrücken zu verhindern.
Vor einem Monat kam die Wende: Fluch sei "rechtlich rehabilitiert", so Nagl - und er bat sie erstmals persönlich um eine Entscheidung. "Ich habe ihm nun mitgeteilt, dass ich auf das Mandat verzichte", bestätigt die 53-Jährige. "Auch schriftlich, falls erwünscht."
Ist es nicht: "Im Sinne der geplanten Reduktion an Mandataren gibt es keine Nachbesetzung", so Nagl-Sprecher Thomas Rajakovics. Die - umstrittene - Lösung: Stadtrat Gerhard Rüsch bleibt auch Gemeinderat. Auf diese Weise erspare man dem Steuerzahler unterm Strich rund 100.000 Euro, "jeder Mandatar hätte 1800 Euro brutto verdient".
Fluch wird ja künftig die neue Fachabteilung "Berufsbildendes Schulwesen" im Land führen - also wieder eine Leitungsstelle innehaben. Vor ihrem Einsatz im Rathaus war sie Chefin der FA 6A (Jugend/Generationen), danach "nur" Mitarbeiterin der 6C (Landwirtschaftliches Schulwesen). Zu Unrecht, wie Fluch meinte - und letztlich auch der Verwaltungsgerichtshof. MICHAEL SARIA

















