Holzcluster-Geschäftsführer muss den Hut nehmen
Konsequenzen nach der Whiskey- und Massagenaffäre: Geschäftsführer-Vertrag mit Joachim Reitbauer endet einvernehmlich mit 31. März.

Foto © PrivatJoachim Reitbauer, Geschäftsführer des Holzclusters, geht
Am Freitag hat der Aufsichtsrat gemeinsam mit der Gesellschafterversammlung und in Abstimmung mit der Geschäftsführung der Holzcluster Steiermark GmbH beschlossen, den Geschäftsführer-Vertrag mit Joachim Reitbauer einvernehmlich mit 31. März 2012 zu beenden. Weiters wurde einvernehmlich von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung beschlossen, dass Aufsichtsratsvorsitzender Heinz Gach ermächtigt wird, alle Schritte zur Ausschreibung und Neubestellung der Geschäftsführung einzuleiten.
Vorwürfe
Kritisch hat der Landesrechnungshof - wie berichtet - den Holzcluster Steiermark beleuchtet, in dieser Woche tauchten zudem neue Vorwürfe gegen den Geschäftsführer auf. Er soll etwa Aromatherapien und Whiskey auf Clusterkosten genossen haben. FPÖ und Grüne forderten sofort Konsequenzen, zumal das Land mit 26 Prozent am Cluster beteiligt ist. Bekannt wurden die neuen Details im Kontrollausschuss des Landtages. Auf Fragen der Opposition nannten die Prüfer auch "spezielle Bewirtungen". Im Detail: "Brötchen per Taxi geliefert, Jack-Daniels-Whiskey, eine Aromatherapiemassage in einem Hotel, aber auch Wurstsemmeln wurden der Gesellschaft in Rechnung gestellt", schildert ein Abgeordneter.

















