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    Zuletzt aktualisiert: 27.02.2012 um 05:05 UhrKommentare

    Foda: "Die Bälle müssen jetzt nur noch ins Tor"

    Warum Franco Foda mit dem 0:0 gegen Rapid zufrieden war - und es doch eine Option für einen Verbleib in Graz gibt.

    Foto © GEPA

    Es war "ein besseres 0:0". Darin waren sich nach dem Schlager zwischen Sturm und Rapid alle einig. Ein 0:0, das Sturm schon auf den dritten Tabellenplatz nach vor brachte. Und eines, das auch Trainer Franco Foda positiv stimmt: "Weil vor allem in der zweiten Hälfte viel geklappt hat. Und weil wir nach dem Unentschieden gegen Salzburg auch gegen Rapid gepunktet haben, einen weiteren Zähler gegen einen direkten Konkurrenten geholt haben. Etwas, was uns im Vorjahr nicht immer geglückt ist. Und zum Dritten: Weil wir auch im dritten Frühjahrsspiel wieder ohne Gegentor geblieben sind. Auch das war ja im Herbst nicht immer so."

    Bleibt nur das Manko der fehlenden Tore, die man schießt. Foda ist aber nicht beunruhigt, immerhin scheint die ganze Liga dasselbe Problem zu haben. "Ich denke, es wird besser werden, wenn die Spiele entscheidender werden, wenn sich die Bodenverhältnisse bessern. Wir haben uns ja Chancen herausgespielt - jetzt müssen die Bälle dann nur noch ins Tor."

    Weil die Tore fehlten, rückte der Deutsche selbst auch abseits des Feldes wieder in den Mittelpunkt - denn plötzlich wackelt der vor Weihnachten schon als sicher gegoltene Abschied.

    "Er muss Option sein"

    Foda ist einer von mehreren Kandidaten für den Posten als Sportdirektor. "Bei den Erfolgen, die wir mit Franco Foda gefeiert haben, muss er doch eine Option sein. Neben einigen anderen. Wir schauen uns jetzt an, welche Konzepte zu der Philosophie passen, die wir uns vorgenommen haben", erklärt Präsident Christian Jauk. Und ja, auch Foda habe ein Konzept abgegeben - neben einigen anderen. Ob sich der neue Sturm-Präsident denn die Rolle Trainer/Sportdirektor in Personalunion vorstellen könnte? "Nur unter gewissen Bedingungen." Mehr will Jauk - noch - nicht sagen. "Es gab - interessante - Gespräche mit Foda, es liegen aber noch andere Gespräche vor mir", betont er.

    Foda selbst scheint sich mit dieser Rolle durchaus anfreunden zu können. "Ich übe diesen Posten ja aus, seit Oliver Kreuzer gegangen ist - mit der Unterstützung von Koordinator Hans Lang. Und man kann durchaus sagen, dass alles geklappt hat. Wir haben Spieler verkauft - und auch gute neue geholt." Und Foda betont: "Eines muss man schon klarstellen: Es ist ja nicht so, dass bei Sturm alles schlecht aufgestellt ist. Sonst hätte man in den vergangenen Jahren nicht so viele Erfolge gehabt!"

    MICHAEL SCHUEN

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    Sturm-Boss Christian Jauk sucht weiter einen Sportdirektor Foto © GEPA

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