Marach klebt das Pech an den Fersen
Das steirische Doppel-Ass Oliver Marach fällt mit einem Bandscheiben-Einriss zumindest zwei Wochen aus. Erfreuliche Post gibt's von Melzer.

Foto © GEPAOliver Marach
Keine Frage, das Tennis-Leben von Oliver Marach erweist sich momentan als schweres Match. Während der Saisonvorbereitung im Dezember laborierte das Doppel-Ass an Handgelenksproblemen, beim Start ins Tennisjahr 2012 setzte es an der Seite seines neuen Standardpartners Alex Peya in Brisbane eine Auftaktniederlage. Dann folgte der Titel in Auckland, ehe das Duo in Melbourne erneut in Runde eins rausflog.
Beim Davis Cup gegen Russland fassten die beiden eine bittere Fünfsatz-Niederlage aus. Unter dem Motto "abgehackt und nach vorne schauen" ging es nach Rotterdam, wo jedoch wieder in der ersten Runde Endstation war. Damit aber nicht genug, muss sich der Steirer doch erneut verletzt melden: "Ich habe einen Bandscheiben-Einriss. Das bedeutet zumindest zwei Wochen Pause. Läuft alles glatt, kann ich ab 8. März in Indian Wells wieder spielen." Für Marach, der nun nach Panama zu seiner Frau Jessie fliegt und dort wieder fit werden will, natürlich erneut ein herber Rückschlag. "Es ist schon sehr bitter. Irgendwie kommt heuer alles auf einmal. Außerdem tut's mir für Alex leid." Peya wird nun in Marseille mit dem Tschechen Lukas Rosol antreten.
Knöcherne Absprengung bei Melzer
Ist der Grazer, für den nach dem holprigen Saisonstart das große Ziel Olympia immer mehr in weite Ferne rückt, also für längere Zeit außer Gefecht, so erwies sich die Verletzung von Jürgen Melzer als nicht so arg wie anfänglich befürchtet. Der vermeintliche Bruch der großen Zehe ist laut Ferndiagnose von Davis-Cup-Arzt Reinhard Weinstabl "nur" eine knöcherne Absprengung. Wenn der Wahl-Wiener die Zehe tapt und die Zähne zusammenbeißt, kann er nun doch in Memphis aufschlagen. Dort ginge es frühestens am Dienstag gegen San-Jose-Finalisten Denis Istomin (UZB).
Noch ein Blick zu den Damen: Dort hält die Negativserie von Tamira Paszek an. Das 4:6, 4:6 in der Dubai-Qualifikation gegen Rodionova war die neunte Niederlage im neunten Match 2012.














