Medizin-Uni Graz: Studienplatz für Biomarker
Medizin-Uni Graz eröffnet neues K-Zentrum für "Volkskrankheiten".

Foto © Bauer | Sujet
GRAZ. Kleiner Anbau - aber großer Bahnhof. In der Grazer Billrothgasse eröffnete gestern die Medizin-Universität Graz das neue Studienzentrum BioPersMed. Das Kürzel steht für "Biomarkers for Personalised Medicine in Common Metabolic Disorders": Es geht um Diagnose von und Therapien für "Volkskrankheiten", die auf den einzelnen Patienten zugeschnitten sind.
Rektor Josef Smolle konnte gleich zwei Landesräte begrüßen: Kristina Edlinger-Ploder (VP) als Wissenschafts- und Gesundheitslandesrätin freute sich über das Projekt, das eng in Zusammenhang steht mit der Biobank und der Kooperation Bio-Tech-Med zwischen Universität Graz, Technischer Universität und Medizin-Uni.
Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann (VP) sieht in diesem Kompetenzzentrum, für das sieben Millionen Euro zur Verfügung stehen und das eng mit der Wirtschaft verzahnt ist, eine große Chance, mittelfristig neue Arbeitsplätze zu initiieren.
Denn am Studienzentrum werden künftig Patienten sozusagen auf Herz und Nieren untersucht, die sich in Studien befinden. Drei Bereiche - Endokrinologie, Hepatologie und Kardiologie arbeiten dabei zusammen. Die Studienteilnehmer werden künftig genauer untersucht und müssen nicht mehr die Ambulanzen durchwandern. Mithilfe der Studien-Ergebnisse sollen Biomarker bestimmt werden. Und daraus sollen heimische Firmen neue Produkte und neuartige Untersuchungsmethoden entwickeln.
















