Ordensspitäler in Graz und Vorau unter gemeinsamer Leitung
Internist Gerhard Stark vom Grazer Elisabethinenkrankenhaus übernimmt ärztliche Leitung beider Häuser.
Zwei steirische Ordensspitäler - das Krankenhaus der Elisabethinen in Graz und das Marienkrankenhaus im oststeirischen Vorau - werden ab sofort unter einer gemeinsamen ärztlichen Leitung geführt. Neuer Doppel-Chef ist der Kardiologe Gerhard Stark (geb. 1961), der seit dem Herbst des Vorjahres als ärztlicher Direktor des Elisabethinenkrankenhauses in Graz fungiert, wie die Kathpress am Mittwoch meldete.
Ordensspitäler
Durch die Kooperation der beiden Ordensspitäler würden "Kriterien der Zukunft", wie Qualität in Medizin und Pflege, wirtschaftliche Effizienz und die Zuwendung zum Patienten, "nachhaltig gestärkt", betonten die beiden Geschäftsführer Manuela Holowaty (Vorau) und Christian Lagger (Graz). Man sehe in der neuen Kooperation "einen konstruktiven Beitrag zur Effizienzoptimierung in der steirischen Krankenhauslandschaft" und eine "Stärkung der Interessensgemeinschaft der Ordensspitäler in der Steiermark". Der Zusammenführung waren Spannungen zwischen dem mittlerweile abgetretenen ärztlichen Direktor und der Geschäftsführerin in Vorau vorausgegangen.
Nach den im Frühjahr 2011 von Gesundheitslandesrätin Edlinger-Ploder (V) vorgestellten steirischen Plänen zur Spitalsreform soll das in Trägerschaft der "Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis" stehende Krankenhaus in Vorau (derzeit ein Haus mit 126 Betten mit chirurgischer und interner Abteilung sowie Akutgeriatrie) künftig als Tagesklinik für Chirurgie sowie eine ambulante 24-Stunden-Erstversorgungseinheit weitergeführt werden. Zwei Jahre soll überprüft werden, wie weit die tagesklinische Einrichtung gebraucht wird. Gerhard Stark (geb. 1961) ist u.a. Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Internistische Angiologie (ÖGIA), Präsident des Österreichischen Dachverbandes für Gefäßmedizin, Präsident der Vereinigung der Primarärzte des Landes Steiermark, Kammerrat der Ärztekammer Steiermark und seit 2010 Mitglied der Gesundheitsplattform Steiermark.














