Die Defi-App kann Menschenleben retten
Jetzt finden Smartphone-Besitzer alle lebensrettenden Defibrillatoren auch im Netz.

Foto © Stadt Graz/FischerLebensretter bei Herzstillstand: Die App zeigt auf Smartphones an, wo in Graz Defibrillatoren zu finden sind
Ein Defi, von dem keiner weiß, ist ja nichts wert. Wir wollen daher die rund 100 Grazer Standorte massiv bekannt machen und freuen uns, wenn wir über neue Standorte informiert werden", macht sich Magistratsdirektor Martin Haidvogl für die umfassende Bekanntheit der Defibrillatoren-Standorte stark. Defis können nämlich bei Menschen, die einen Herzstillstand erleiden, Leben retten. Die App funktioniert, indem Infos wie Defi-Standorte, Zugangszeiten oder Anleitungen zur richtigen Anwendung der Geräte angezeigt werden, so der städtische Sicherheitsmanager Wolfgang Hübel. Den kostenlosen Download gibt es neben den App-Stores auch auf www.sicherheit.graz.at.
Das Defibrillatoren-Netz in Graz wächst und wächst. So wurde es nun auch um zwei weitere Defis, nämlich beim Amtshaus in der Schmiedgasse und in der Desinfektionsanstalt Dreihackengasse, erweitert. "Mithilfe der Defis kann jeder zum Lebensretter werden", weiß Gesundheitsstadtrat Michael Grossmann. Erst kürzlich sei ein Mann, der am Eisernen Tor einen Herzstillstand erlitten hatte, mittels Defi so weit stabilisiert worden, dass er ins Spital gebracht und dort weiter versorgt werden konnte. HELMUT BAST

















