Befreiter und lockerer - die neuen 99ers
Am Sonntag ist mit Znaim ein Lieblingsgegner in Liebenau zu Gast, doch die Tschechen starteten erfolgreich in die Zwischenrunde. Bisaillon (Schädelprellung) fehlt am Sonntag.

Foto © GEPASven Klimbacher geht schon die vierte Saison für die 99ers aufs Eis
Sieben Heimsiege in Serie, nur drei Gegentreffer in den letzten drei Spielen und dann kommt mit Znaim ein Lieblingsgegner, der in vier Saisonduellen vier Mal besiegt wurde. Die Liste der Argumente, die für einen weiteren 99ers-Erfolg im Heimspiel gegen den Liga-Neuling aus Tschechien sprechen, ist also lang.
Das weiß auch Verteidiger Sven Klimbacher, der aber warnt: "Vier Siege gegen Znaim klingt natürlich super, aber es war nur einmal eine klare Sache - im ersten Spiel. Seither war es immer eng und gerade im letzten Duell gewannen wir gerade noch 2:1." Der 30-jährige Kärntner ist wie die gesamte Mannschaft im letzten Monat aufgeblüht. Warum eigentlich, das weiß er selber nicht.
"Wir arbeiten gleich hart, wie zuvor. Aber das Glück, das lange gefehlt hat, ist jetzt auch auf unserer Seite. Wenn ich an das späte 2:2 zuletzt in Wien denke - im November hätten wir das nicht mehr geschossen. Es gibt aber keinen gravierenden Punkt, von dem ich sagen könnte, das läuft jetzt ganz anders. Es läuft einfach, und dann verschwindet die Verkrampfung. Alle sind befreiter, lockerer und dann ist auch gleich viel Spaß in der Mannschaft. Ich glaube, das sieht man", sagt Klimbacher.
Ihm ist aber auch klar: "Wir sind gut in die Zwischenrunde gestartet, mehr noch nicht. Die nächsten Spiele gegen Znaim und Jesenice werden vorentscheidend. Und Znaim ist mit zwei Siegen auch toll gestartet." Bisaillon (Schädelprellung) fehlt am Sonntag.













