Grazer SP: Das liegt den Roten im Wahlkampfjahr am Herzen
Von der Jungen Generation bis zu den Pensionisten: Worauf kommt es heuer an? Was braucht die SPÖ?

Foto © Jürgen FuchsAltbürgermeister Stingl
Daniela Fruhmann, Junge Generation Graz: Zum Glück haben einige in der SPÖ erkannt, dass es nichts bringt, wenn man gegeneinander agiert. Die ersten Plakate zeigen, dass Martina Schröck Themen anspricht, die wir zuletzt vernachlässigt haben. Etwa die Leistung der Selbstständigen. Für uns Junge wäre es auch wichtig, auf das Thema Verkehr zu achten. Georg Argiris, Pensionistenverband Graz: Es geht bergauf, die Gräben in der SPÖ sind praktisch überwunden. Die Jungen in der SPÖ sagen, dass es nur besser werden kann. Das stimmt, aber wir Älteren wissen, dass wir von glorreichen Zeiten weit entfernt sind. Es wäre wohl schon ein gutes Ergebnis, wenn wir bei der Wahl in einem Jahr die 19,7 Prozent von 2008 halten. Und wir Älteren wollen, dass wir im Gemeinderat gebührend vertreten sind. Alfred Stingl, SP-Altbürgermeister: Ich erwarte mir auf dem Parteitag ein klares Votum für Martina Schröck. Es muss Schluss sein mit diesen Kalamitäten. Ich bin eigentlich sehr optimistisch, obwohl unbestritten ist, dass es kein leichtes Jahr wird. In Hinblick auf die Wahl müssen wir die soziale Verantwortung wieder stärker betonen, gerade in diesen Zeiten. Manuel Oberreiter, Sozialistische Jugend Graz: Die Martina sollte klar machen, dass die SPÖ für Jugendliche da ist und mit ihnen die Zukunft plant. Aber auch in der Partei selbst müssen junge und fähige Leute zum Zug kommen. Die SPÖ hat zu viele alte und inaktive Leute.
MICHAEL SARIA
















