Dutzende Planposten sind derzeit unbesetzt
Dienstzuteilungen und Karenzierungen schaffen der Polizei ernsthafte Probleme.

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Bei der Polizei unterscheidet man zwischen systemisierten Planposten, den tatsächlich besetzten Planposten und dem dienstbaren Stand an Polizisten. Daraus ergibt sich: Die steirische Polizei ist unterbesetzt.
Ursprünglich sollten in den steirischen Polizeiinspektionen, Bezirkspolizeikommanden und den Stadtpolizeikommanden Leoben und Graz 2578 Beamte tätig sein. Denn so viele systemisierte Planposten gibt es. Tatsächlich sind aber nur 2520 Posten besetzt.
Berücksichtigt man die Zuteilungen zu anderen Dienststellen (Cobra, Landes- und Bundeskriminalamt, Soko Ost und andere Spezialeinheiten) und die Karenzierungen, ergibt sich der dienstbare Stand, also jene Zahl an Polizisten, die tatsächlich zur Verfügung stehen. Das sind per 1. Jänner dieses Jahres 2488 Polizisten. Diese Dienstzuteilungen und die Karenzierungen machen den Polizeiinspektionen tatsächlich zu schaffen. "Die Kollegen fehlen, wir müssen die ganze Arbeit schlucken", so ein Beamter.
In den Polizeiinspektionen (ausgenommen Bezirks- und Stadtpolizeikommandos) wurden laut Anfragebeantwortung der Innenministerin die Polizisten seit vier Jahren immer weniger. Per 1. Jänner 2006 waren es 2446 Beamte, ein Jahr später sogar 2461. Danach ging es aber bergab: 2442 Polizisten (2008), 2391 (2009) und nur noch 2367 (2010). 2011 erhöhte sich die Zahl der Polizisten in den Inspektionen um knapp 100. Das Loch konnte trotz ständiger Ausbildung nicht aufgefüllt werden.
















