Der steirische Weg führte Graz zum Sieg
UBSC Graz schlug die Fürstenfeld Panthers im Steirerderby mit 74:68. Doch wie viel Steiermark steckte wirklich in diesem Derby?

Foto © GEPADerby gewonnen - und die UBSC-Spieler tanzen
Prall gefüllt war sie, die Tribüne der Grazer Unionhalle, die Stimmung gut wie lange nicht. Graz gegen Fürstenfeld, das bedeutete eine Extraportion Spannung. Steirische Athleten durften dabei aber nur aufseiten der Gastgeber mitmischen.
So tummelten sich im 15-Mann-Kader der Grazer immerhin fünf Steirer. Zumindest drei von ihnen durften ihr Können auch auf dem Parkett unter Beweis stellen. Während Alexander Heuberger und Heimkehrer Alexander Lanegger jeweils zehn Minuten durch die Halle flitzten, sahnte Reinhard Lanegger (17 Spielminuten) den Löwenanteil an Einsatzzeit ab. Wie wichtig der 30-Jährige für die Mannschaft ist, demonstrierte der Publikumsliebling vor allem im entscheidenden Schlussviertel, in dem er alle seine fünf Punkte erzielte. "Es hätte besser sein können, das Wichtigste ist aber, dass das Team gewonnen hat", sagte Lanegger, der auch von der Bank aus Stimmung machte.
Kein Steirer bei den Panthers im Einsatz
Trostloser sieht die Situation für die Steirer auf der Fürstenfelder Bank aus: Dort nahmen nur drei weiß-grüne Athleten Platz. Einsatzminuten gab es für sie keine. Frustriert? "Nein", sagte das erst 16-jährige Nachwuchstalent Fabian Richter. "Ich spiele regelmäßig in der U22-Mannschaft und habe ja noch Zeit." Seine Chancen künftig auch in der Bundesliga zu mehr zu spielen, stehen nicht schlecht. "Er wird in Zukunft öfter spielen. Vor allem wenn die Mannschaft so weiter macht", sagte Fürstenfeld-Manager Karl Sommer, der ob der Niederlage seiner Mannen schäumte vor Wut. Naheliegend, dass sich die Panthers demnächst verstärken werden. Ein Steirer wird es aber wohl nicht werden...













