Das Glück ist sein Beruf
Glück ist heute hoch im Kurs. Bei Alfred Endl ist es das das ganze Jahr.

Foto © Sabine HoffmannAlfred Endl, klinischer Psychologe
Das Glück mag ein Vogerl sein und einem zufliegen. Der Grazer Psychologe Alfred Endl weiß aber: "Zum Glücklichsein bedarf es dann doch mehr." Man müsse selbst etwas dafür tun und wissen, wie man persönlich zum Glück finden könne.
Deshalb hat er schon in den 90er-Jahren ein System entwickelt, mit dem sich Menschen anhand eines Fragebogens in vier Typen einteilen lassen. Er geht davon aus, dass Menschen entweder von ihrer Logik, ihrer Energie oder ihrem Gefühl gesteuert werden. Gibt es aus allen drei Faktoren ähnlich starke Impulse, ist man ein abwartender Typ. Jeder Typus findet anders zum Glück: "Ein energiegesteuerter Mensch wird durch einen 14-tägigen Relaxurlaub am Strand nicht glücklich werden." Endl betreibt in Graz-Gösting ein Persönlichkeitstrainingszentrum. Dort analysiert der 62-Jährige nicht nur, wie jemand denkt und glücklich wird. Als klinischer Psychologe kümmert er sich um Personen mit psychischen Krankheiten und als Gesundheitspsychologe berät er Menschen bei ihren Problemen.
Seine Erfahrungen gibt er in Buchform weiter. Deshalb wird auf seine fünf Bücher im neuen Jahr ein sechstes mit dem Titel "Denkbilder" folgen. Mit diesem Buch soll man auch andere Perspektiven neben der eigenen kennenlernen.
Um das Denken geht es bei Endl auch beim Schenken von Glücksbringern: "Für mich sind das kleine Erinnerungsstücke. Sie sollen einerseits daran erinnern, dass es jemanden gibt, der einem alles Gute wünscht. Andererseits sollen sie ein Zeichen dafür sein, dass man selbst etwas für sein Glück tun kann."
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Fakten
Alfred Endl, klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe und Denkstrukturenanalytiker, ist 62 Jahre alt und wohnt und arbeitet in Graz-Gösting.
Verheiratet mit Ingrid und Vater von drei Töchtern. Drei Enkelkinder.
Homepage und Buchbestellung unter http://members.aon.at/ptz-dr-endl.at
















