Das war 2011: Ankunft, Abflug, Aufstieg
Ein SPÖ-Chef kommt und geht, die Schulden steigen, Schwarz-Grün geht ins Finale.

Foto © EDER FPÖ-Chef Mario Eustacchio zeigt auf - nicht inhaltlich, aber in Sachen Kaffeehaus kultur
Es gibt gewisse Konstanten im Leben: Dass die SPÖ ihre Chefs wechselt wie andere ihre Hinterbänkler, ist so eine. Im nun zu Ende gehenden Jahr durften sich drei Persönlichkeiten Parteivorsitzende der Grazer SPÖ nennen: Bettina Vollath, Edmund Müller, Martina Schröck. Müller kam, sah, wollte 2013 Bürgermeister werden - und wurde von seinen Parteifreunden wieder gegangen.
In lichte Höhen, dort, wo die SPÖ nun unter Schröck wieder hin will, sind die Schulden der Stadt Graz gestiegen: 1,15 Milliarden Euro sind es aktuell, macht aber nix, sagt Schwarz-Grün. Schuldenbremse? Nix da! Neuverschuldung heißt das Zauberwort.
Wenn sich die eigenen Mandatare nicht gerade während der Gemeinderatssitzung öffentlich beschimpfen, versucht sich die FPÖ unter Mario Eustacchio in der Kunst der leisen Töne. Und es wirkt: Inhaltlich mit leichtem Gepäck steigt man in den Umfragen langsam, aber sicher nach oben.
Das kommt der ÖVP zupass. 2012 gibt es noch einmal Schwarz-Grün, danach lässt sich Parteichef Siegfried Nagl alle Optionen offen - mögen sich die anderen Parteien streiten, wer unter ihm den Vize machen darf.

















