"Menschen für Menschen": Opus verzauberten mit Orchester
Sie mussten nicht "We are Family" singen, sie repräsentierten eine große Familie - inklusive der exzellenten Musiker von Michael Vatter, der das Vorprogramm bestritt. Es war ein Abend voll Magie.
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GRAZ. Mögen Opus auch mancherorts auf "Live Is Life" reduziert werden, beim Benefiz-Heimspiel in der ausverkauften Oper stellten sie einmal mehr ihre musikalische Bandbreite unter Beweis. Warum etwa "Whiteland" oder "Walking On Air" nicht als Ö3-Evergreens wie Hits von Foreigner oder Aerosmith laufen, fällt unter Ignoranz. Herwig Rüdisser singt wohl viele US-Herrschaften auch heute noch live an die Wand.
Aber zurück zum Miteinander, das dem Publikum große Momente bescherte - etwa als Paul Pfleger, Sohn von Gitarrist Ewald, mit dem Beatles-Klassiker "Something" einen Zauber in die Luft legte - wie auch Background-Sängerin Corry Gass mit der Eigenkomposition "When Angels Fly". Als Stargast riss wiederum Stefanie Werger viele Besuche von den Stühlen. Zur schwebenden Magie des frenetisch bejubelten Abends im Zeichen von "Menschen für Menschen" trugen die Streicher bei: Rund 75 Prozent der Nummern wurden vom Orchester unter der Leitung von Christian Kolonovits zum gefühlvollen Klangkino.
Wer sich von der Herzlichkeit und Fröhlichkeit des ersten Opus-Weihnachtssongs in 38 Jahren anstecken lassen will, kann das auch nach dem Konzert tun: Die Single "Melkam Ganna - Merry Christmas" ist neu auf dem CD-Markt, die Einnahmen kommen dem Bau einer Schule in Äthiopien zugute.


















