Viel Arbeit
Die Schuldengrenze der Stadt Graz verschiebt sich stetig nach oben. Und trotzdem frohlockt Schwarz-Grün: Es werden nur gute Schulden gemacht und in Zukunftsprojekte investiert. Der Bedarf fürs tägliche Leben wird mit den Einnahmen gedeckt.
So weit, so positiv. Der ständig steigende Schuldenstand bereitet aber dennoch Sorgen. 2016 sollen es bereits 1,37 Milliarden sein. Das Verhältnis Einnahmen zu Schulden droht zu kippen: Mit dem Rechnungsabschluss 2010 liegt es wenigstens nur knapp über 1:1 - gleich viele Einnahmen wie Schulden.
Und schon hier warnt der Rechnungshof: Positiv kann das Verhältnis nur dann beurteilt werden, wenn die Schulden "signifikant" geringer sind als die Einnahmen. Trotz der schwarz-grünen Selbstbejubelung wird klar: Auf die zukünftigen Finanzreferenten wartet noch viel Arbeit.
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