Bahnhof neu: Unten durch statt oben drüber
Der Grazer Bahnhofsumbau schreitet voran: Seit kurzem kann man von Wagner-Biro-Straße in die Annenstraße unterirdisch gehen. Dort wird ab 2013 die Straßenbahn fahren, mit einer Haltestelle ist der Bahnhof mit der Bim verbunden. Bis Ende 2015 soll das 260 Millionen Euro-Projekt fertig sein.
Quelle © KLZ DIGITAL
GRAZ. Monatelang hat der Fahrplanwechsel der ÖBB für Schlagzeilen gesorgt, am Sonntag ist es soweit. Im Fernverkehr muss die Steiermark einige Verschlechterungen wegstecken, auf den Strecken Graz-Salzburg und Graz-Marburg wurden die Zwei-Stunden-Takte aus wirtschaftlichen Gründen gekappt.
Zwar gibt es nach zähen Verhandlungen einen Ersatz, aber Bahnfahrer müssen auf diesen Strecken nun öfter umsteigen. Erfreulicheres hatte Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann (FPÖ) bei der gestrigen Präsentation der neuen Fahrpläne vom Nahverkehr zu berichten. "Die Kürzung unseres Budgets betrifft zum größten Teil den Straßenbau, nicht aber den öffentlichen Verkehr."
So können die S-Bahn- und Regiobahnfahrer in der Steiermark wieder von einigen Verbesserungen und Verdichtungen im neuen Fahrplan profitieren. Ausgebaut wurde das Angebot im Frühverkehr, im Gegenzug werden wenig nachgefragte Verbindungen eingespart. Der Endausbau der S-Bahn ist für 2016 geplant. Derzeit nützen 34.000 Kunden täglich das Angebot, das ist gegenüber dem Start im Jahr 2007 ein Plus von 26 Prozent. In fünf Jahren soll der Zuwachs auf 80 Prozent gesteigert werden. S-Bahn und Regiobahn zusammen kamen an Werktagen im heurigen Herbst auf 46.000 Fahrgäste, das ist neuer Rekord.
Ein Zuckerl gibt es für Jugendliche zwischen 15 und 19 ab dem
1. Jänner: 40 Prozent Ermäßigung auf Stunden- und 24-Stunden-Karten.















