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    Zuletzt aktualisiert: 06.12.2011 um 06:43 UhrKommentare

    Foda bleibt Sturm treu

    Franco Foda soll noch diese Woche einen Zweijahresvertrag bei Sturm unterschreiben. Andreas Hölzl hat dies bereits getan, er bleibt bis 2014 in Graz. Jürgen Säumel ist indes wieder verletzt.

    Franco Foda

    Foto © APFranco Foda

    F ranco Foda bleibt Trainer des SK Sturm. Darauf haben sich der 45-jährige Deutsche und Sturm-Präsident Gerald Stockenhuber per Handschlag geeinigt. Der neue Vertrag, der eine Zusammenarbeit auf zwei weitere Jahre beinhalten wird, soll noch in dieser Woche unterschrieben werden. Zu welchen Konditionen Foda beim Grazer Traditionsklub weitermacht, ist nicht bekannt. Es ist aber anzunehmen, dass auch Fodas Gehalt von den schwarz-weißen Sparplänen betroffen ist. "Wenn wir sparen, dann überall. Alles andere wäre nicht fair", sagte Sturm-Boss Stockenhuber noch letzte Woche. Foda selbst betonte in der Vergangenheit immer wieder, dass es ihm nicht ums Geld gehe, "weil Sturm für mich eine Herzensangelegenheit ist".

    Foda wird also in Graz bleiben. Ebenso wie Andreas Hölzl. Der Tiroler unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis 2014. "Mir gefällt es hier, Sturm ist etwas Besonderes. Deshalb bin ich dem Verein auch entgegengekommen", sagte Hölzl. "Andi ist ein wichtiger Spieler, ich bin froh, dass er bleibt", meinte Foda. Und Präsident Stockenhuber hofft ob Hölzls Entscheidung auf eine Signalwirkung für andere Spieler, deren Vertragsverlängerungen anstehen.

    Verletzungspech hält weiter an

    Keine gute Nachricht kommt hingegen von Jürgen Säumel. Der 27-Jährige erlitt beim Spiel in Innsbruck einen Muskelfaserriss in der rechten Wade und ist für das Heimspiel am Samstag gegen die Wiener Austria sicher kein Thema. Die Serie der Verletzungen reißt nicht ab. Ebenso wie die Serie der wenig erfolgreichen Auswärtsspiele. Erstmals seit der Saison 2004/2005 gelang Sturm in neun Hinrunden-Auswärtsspielen kein einziger Sieg.

    Die aktuelle Negativserie hat viele Gründe: Das abgespeckte Budget machte Vertragsverlängerungen mit Mario Kienzl, Timo Perthel und Patrick Mevoungou unmöglich. Gordon Schildenfeld war nicht zu halten. Milan Dudic, Darko Bodul und Jürgen Säumel wurden erst verpflichtet, als die Europa-League-Teilnahme feststand. Das Trio hat nach wie vor Trainingsrückstand, bringt nicht die volle Leistung. Aufgrund der vielen Verletzungen muss die Mannschaft ständig umgebaut werden, findet daher keine Konstanz. Bleibt nur zu hoffen, dass sich Sturms Serie der erfolgreichen Heimspiele fortsetzt.

    PETER KLIMKEIT

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