Nulllohnrunde für steirische Gemeindebedienstete fixiert
Die Gehälter für fast 41.000 Beschäftigte in Kommunen, Spitälern und beim Land werden für 2012 eingefroren. Voves und Schützenhöfer bezeichnen die Maßnahme als "wichtigen Beitrag zur Konsolidierung der Haushalte".

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Die steirische "Reformpartnerschaft" aus SPÖ und ÖVP hat nach den Landes- auch den Gemeindebediensteten eine Nulllohnrunde für 2012 verordnet. Wie am Mittwoch von Landeshauptmann Franz Voves (S) und Vize Hermann Schützenhöfer (V) bekanntgegeben wurde, sollen mit diesem befristeten Einfrieren der Gehälter für insgesamt knapp 40.000 Beschäftigte in Gemeinden, Spitälern und beim Land 50 Mio. Euro eingespart werden.
Konsolidierung
Voves und Schützenhöfer stellten die Nulllohnrunde im öffentlichen Dienst als "wichtigen Beitrag zur Konsolidierung der Haushalte" dar. Die Steiermark zeige damit, dass man gewillt sei, auf allen Ebenen zu sparen, so Schützenhöfer in einer Aussendung: "Der Bund würde gut daran tun, auch im inneren Bereich diese Bereitschaft zu zeigen, um es der großen Mehrheit der übrigen Steuerzahler leichter zu machen, ein Solidaropfer zu bringen." Voves bezeichnete die Maßnahme als "in Zeiten wie diesen notwendiges Zeichen der Solidarität seitens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem geschützten Bereich".
Betroffen sind 11.530 Bedienstete von Gemeinden und 4.370 der Stadt Graz. Schon länger fixiert wurde das Einfrieren der Saläre für die 8.226 Beschäftigen in der Landesverwaltung und die 16.330 in der Steiermärkischen Krankenanstalten Gesellschaft. Die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, Städte- und Gemeindebund sowie die Stadt Graz seien informiert worden, hieß es.

















