Grazer Menschenrechtspreis 2011 vergeben
Der biennal vergebene Menschenrechtspreis der Stadt Graz geht im heurigen Jahr an Pater Berno Rupp und an Diplomkrankenschwester Nomawethu Kelbitsch. Die beiden Preisträger wurden aus 21 Einreichungen ausgewählt.

Foto © Stadt GrazDiplomkrankenschwester Nomawethu Kelbitsch und Pater Berno Rupp
Unter 21 Einreichungen entschied sich die aus 17 Personen bestehende Menschenrechtspreisjury der Stadt Graz für Pater Berno Rupp und Diplomkrankenschwester Nomawethu Kelbitsch.
Pater Berno Rupp, Salvatorianerpater aus Deutschland, lebt und wirkt seit dem Wendejahr 1990 in Temesvar, Rumänien. Das große Anliegen seines Lebens ist die Aussöhnung der christlichen Konfessionen und der interreligiöse Dialog. Er engagiert sich besonders für ausgegrenzte und an den Rand gedrängte Menschen - vor allem für Kinder, Jugendliche und Frauen. IN der Grazer Partnerstadt Temesvar gründete er ein Nacht-Asyl, ein Frauenhaus, eine Jugendfarm und eine Armenausspeisung. Alle Einrichtungen werden von ihm bis heute betrieben.
Pater Bernos Engagement wurde im Jahr 2005 von Temesvar mit der Ehrenbürgerschaft gewürdigt.
Nomawethu Kelbitsch wurde in Südafrika geboren und lebt seit neun Jahren in Graz. Die ausgebildete Diplomkrankenschwester widmet sich seit 1992 intensiv dem Thema Sozialarbeit und hat bereits in Südafrika zahlreiche Initiativen gesetzt, um Menschen bei ihrer Familienplanung und bei der HIV-Prävention zu unterstützen.
Ihre Beratungen, Selbsthilfegruppen und Vorträge für Migrantinnen speziell aus dem afrikanischen und arabischen Bereich finden in der Marienambulanz beim Verein OMEGA, aber auch in dem von ihr gegründeten Verein Pro Health statt.















