Grazer ist dem Weltuntergang auf der Spur
Ein neues Buch des Grazer Astrophysikers Arnold Hanslmeier geht seriös dieser Frage nach und erklärt gleich den Kosmos kurzweilig mit.

Foto © PrivatVom Asteroiden-Einschlag bis zum Ende des Maya-Kalenders: Das Buch von Arnold Hanslmeier geht diesen Fragen kurzweilig nach
Das Jahr 2012 naht - und damit der Zeitpunkt des Weltuntergangs? Manch einer will es glauben, aber der Astrophysiker betrachtet es nüchterner. Arnold Hanslmeier, Professor am Grazer Uni-Institut für Geophysik, Astrophysik und Meteorologie, hat das alles jetzt genauer betrachtet. Und ein populärwissenschaftliches Buch mit dem Titel "Kosmische Katastrophen. Weltuntergänge? Was sagt die Wissenschaft dazu" herausgegeben.
"Ich will keine Panikmache betreiben. Ich schaue mir von der wissenschaftlichen Seite her an, welche Bedrohungen es gibt", sagt der Forscher. Tatsächlich steht schon am Anfang der Erdentstehung eine kosmische Katastrophe - Gaswolken kollabierten, die Erde wurde mit energiereicher Strahlung bombardiert. Doch aus dem Chaos entstand die bewohnte Erde.
Hanslmeier liefert auf 156 Seiten eine bunte, kurzweilige Mischung, die nicht nur aus Katastrophenszenarien besteht. Der derzeitige Stand der Wissenschaft wird erklärt, was Sternenentstehung, was die Formierung der Planeten, was die Zukunft unseres Sonnensystems betrifft. Und das ist alles gar nicht so einfach, wenn man es sich genauer ansieht. Und bietet daher genug Platz für Spekulationen. Etwa: Kann der Planet Jupiter Erdbeben auslösen? Hanslmeier geht offensiv all diese Fragen an.
Schätzen werden die Leser die zahlreichen Bilder, Tabellen und Grafiken, die der Grazer Astrophysiker mitliefert. So wird auch das anschaulich, was sich vielleicht erst in Millionen von Jahren abspielen wird.
Es ist übrigens nicht das erste populärwissenschaftliche Buch des Autors: Große Erfolge waren ein Werk über die Sonne (sein wissenschaftliches Spezialgebiet) und ein allgemeines Astronomie-Buch.
Features
Fakten
Kosmische Katastrophen. Arnold Hanslmeier. Vehling Verlag, 24 Euro















