Der Junker beendet die Durststrecke
Das Warten hat ein Ende: Am Mittwochabend fand in Graz die diesjährige Junker-Premiere statt. Mehr als 5000 Besucher verkosteten den Vorboten des Jahrgangs 2011.

Foto © EderVolles Haus: Mehr als 5000 stürmten die Wein-Halle
Diese Botschaft wurde den mehr als 5000 Besuchern der Junker-Premiere in der Grazer Stadthalle ins Glas eingeschenkt. Und auch die Profis jubelten. "Uns steht ein großer Jahrgang ins Haus, das Wetter war heuer einfach ideal. Was derzeit noch in den Fässern lagert, ist großartig bis grandios", erklärte Willi Sattler, Obmann der Marktgemeinschaft Steirischer Wein (MGW), mit breitem Lächeln. Nach den letzten zwei verhältnismäßig schlechten Jahren für den steirischen Wein strahlten die rund 150 anwesenden Winzer sichtlich.
Weinhoheiten waren natürlich mit dabei
Die Ernte 2011 ist gut, ebenso die Menge. Und was da im Fass noch vor sich hin reift, verspreche einiges. Da ließ sich auch Prominenz wie die Weinhoheiten Cornelia Gamser und Simone Krottmayer, Steiermärkischen-Vorstandsdirektor Franz Kerber, Messe-Boss Armin Egger sowie Hans Resch, Vize-Präsident der Landwirtschaftskammer, nicht lange zur Kostprobe bitten. Weinbaudirektor Werner Luttenberger konzentrierte sich voll und ganz auf den Star des Abends - den steirischen Rebensaft. "Frisch, fruchtig und belebend, so soll es schmecken", meinte er bei einem kräftigen Probeschluckerl.
Agrarlandesrat Johann Seitinger setzte seine Beobachtungen hingegen auf einem anderen Gebiet fort: "Meiner Meinung nach ist der Junker ja ein klassischer Anbandler. Ich würde gerne wissen, wie viele Paare sich immer bei den Präsentationen finden." MGW-Geschäftsführerin Gertraud Schummer versprach daraufhin augenzwinkernd, im nächsten Jahr eine Single-Börse einzurichten.
















