Voves attackiert Verkehrslandesrat
Der Fahrplanstreit erfasst nun auch die Landesregierung. "Kurzmann muss begreifen, was sein Job ist", wirft LH Voves FPÖ-Verkehrslandesrat Kurzmann Untätigkeit vor.

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Ab 12. Dezember sind auf der Graz-Salzburg-Route nur mehr drei Direktzüge auf Achse. So lautet der ÖBB-Plan, der nach einem Aufschrei von Fahrgästen und Politikern nachjustiert werden könnte. Kostenpunkt für Regionalzüge und Wochenenddirektzüge: 3,2 Millionen Euro - eine Million davon soll das Land berappen. Geld, das Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann (FPÖ) nicht hat.
Vorwurf
Diese Darstellung macht LH Franz Voves (SP) aber rasend: "Kurzmann muss langsam begreifen, was sein Job ist." Er habe der Landesregierung bis heute keinen Vorschlag gemacht. Er müsse hart verhandeln anstatt "nur zu sagen, wie schiach die ÖBB sind", grollt Voves am Donnerstag.
Doch Kurzmann persönlich hätte zuletzt weder mit Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) noch mit Salzburg gesprochen. Verhandelt hätten nur die Beamten. "Dabei bekommt er ein Landesratsgehalt, das nur ein paar Hundert Euro unter meinem (rund 15.500 Euro, Anm.) liegt", ätzt Voves. Der will die Steirer freilich "nicht hängen lassen." Graz-Salzburg sei verkehrspolitisch eine zu wichtige Verbindung. "Finanzreferentin Vollath ist da durchaus flexibel", betont der Landeshauptmann. Übersetzt: Die Steirer sind bereit, in die Tasche zu greifen. Offen ist, wie tief wofür.















