"Virtuelles Fahrzeug" international im Rampenlicht
Grazer Kompetenzzentrum "Virtuelles Fahrzeug" zählt bereits 100 Forschungspartner aus aller Welt.

Foto © KK/VIF Geschäftsführer Jost Bernasch
GRAZ. Audi, AVL, Bosch, BMW, Magna Steyr, MAN, Porsche, PSA, Renault, Siemens, Volkswagen - die Liste der Industriepartner des Grazer Kompetenzzentrums "Virtuelles Fahrzeug" repräsentiert das Who is who der Branche. Die internationale Vernetzung schreitet auch bei den Kooperationen mit Universitäten voran, sie reicht von der ETH in Zürich über die KTH Stockholm bis hin zum MIT in Boston.
Erst vor wenigen Wochen konnte mit der St. Petersburg State Politechnical University der 100. Forschungspartner begrüßt werden. Über 100 internationale Forschungsprojekte wurden seit der Gründung des Kompetenzzentrums im Jahr 2002 erfolgreich abgearbeitet. Zurzeit laufen rund 30 Projekte parallel am Forschungszentrum.
"Das Fahrzeug der Zukunft muss sicher, umweltfreundlich und unkompliziert zugänglich sein. Um diese Ziele zu erreichen, setzt die Industrie auf innovative Spitzentechnologie, besonders auf Simulationstechnologie", betont Geschäftsführer Jost Bernasch.
Das Kompetenzzentrum gibt es seit 2002, 2007 wurde es zu einem K2-Forschungszentrum ausgebaut. Das Gesamtbudget von 63 Millionen Euro wird voll ausgeschöpft, mittlerweile werden 180 Mitarbeiter beschäftigt. Zu den Gesellschaftern zählen neben der TU Graz und Joanneum Research auch AVL, Magna und Siemens.
Die Liste der Projekte, die international für Aufsehen sorgen, ist lang. So wird derzeit an einem virtuellen Crashtest-Dummy gearbeitet, der wie ein Mensch reagiert. Bei diesem Projekt sind u. a. Daimler-Benz, BMW, Audi und federführend das Frank Stronach Institut mit an Bord. Das Projekt soll im kommenden Jahr abgeschlossen, der Dummy in fünf Jahren serienreif sein.

















