Grazer Mode-Designerin zeigt in Wien Schau zum Thema "Hinterland"
25 Künstlerinnen und Künstler setzten sich bei der Ausstellung mit dem Thema auseinander. Mit Kleidung, textilen Bilder und Videos zeigen diese ihre Auffassung davon.

Foto © Jose Manuel Gelpi/vienna art week
Die Grazer Designerin Gudrun Wallenböck gestaltet im Rahmen der "Vienna Art Week" die Schau "Hinterland meets Iran", die bei Diskussionen und Workshops in Teheran entstanden ist. 25 Künstlerinnen und Künstler setzen sich dabei mit dem Thema "Hinterland" auseinander. Der Titel nimmt gleichzeitig Bezug auf das Modelabel der Designerin, die vor allem mit ihren mit Landschaftsmotiven gestalteten Röcken und den ausgefallenen Präsentationen bekannt wurde.
Im alten Persien galt der Garten als Inbegriff von Hinterland: ein privates Paradies, hinter hohen Mauern versteckt. Später verlor sich diese Bedeutung, und heute hat zum Teil das Kino diese Funktion eines vom Alltag abgehobenen Bereichs übernommen. Für die Ausstellung machte sich Gudrun Wallenböck im Sommer 2010 auf Einladung des österreichischen Kulturforums Teheran auf die Suche nach dem iranischen Hinterland. In Zusammenarbeit mit iranischen Künstlerinnen und Künstlern entstand die Schau, die die sehr individuelle Herangehensweise an das persönliche Hinterland jedes einzelnen zeigt. Zur Ausstellung wird es auch einen Katalog geben, für den unter anderem die Journalistin Antonia Rados einen Text verfasst hat.
Features
"Hinterland meets Iran"
Ausstellung von Gudrun Wallenböck und iranischen Künstlern von 14. - 26. November. Krongasse 20, 1150 Wien.















