Die 99ers treffen nicht mehr
99ers-Coach Mario Richer war von den letzten Ergebnissen nur wenig angetan. Es hapert plötzlich an der Chancenauswertung. Am Sonntag verloren die Grazer beim Spitzenreiter in Linz mit 1:4.

Foto © GEPA
Nach vier Heimsiegen in Serie sind die 99ers vom Erfolgskurs abgekommen. Einem Penalty-Sieg in Wien stehen in den letzten vier Partien drei deutliche Niederlagen gegenüber. Gegen Laibach (0:4), Zagreb (1:6) und in Linz (1:4) gab es nichts zu melden. In den Ergebnissen offenbart sich für Coach Mario Richer auch schon das Hauptproblem: "Wir schießen plötzlich keine Tore mehr. Die Chancen sind da, massig sogar, aber wir treffen nicht einmal das leere Tor. Und dann kommt die Verunsicherung. Auch unser zu Saisonbeginn so starkes Powerplay leidet darunter. Wir haben nach wie vor Möglichkeiten in Überzahl, aber es folgt kein Abschluss mehr."
Keine Panik
Wie Richer das ändern will? "Wir dürfen da jetzt nicht in Panik verfallen. Schlimmer wäre es, wenn wir keine Chancen hätten. Aber wir spielen immer voll mit, waren zuletzt gegen Zagreb und auch in Linz bis zur Hälfte des Spiels die bessere Mannschaft. Der Knopf wird wieder aufgehen und wenn Woger und Lefebvre zurück sind, tun wir uns sicher auch leichter. Wir müssen ja nicht nächste Woche den Stanley Cup gewinnen. Erst zum Play-off müssen wir voll da sein und bis dahin ist noch Zeit."
Am Dienstag in Szekesfehervar wartet wieder ein hartes Auswärtsmatch - noch ohne Woger (könnte bis Freitag wieder fit werden) und den gesperrten Lefebvre. Richer überlegt übrigens, diesmal vielleicht Back-up-Goalie Artiom Konowalow von Beginn an die Chance im Tor zu geben.












