Graz fordert die Bullen
Sturm trifft am Sonntag auf Red Bull Salzburg. Die Vorzeichen stehen gut, denn die "Großen" liegen den Grazern heuer besser als die "Kleinen". Zuvor stieg das Wiener Derby am Verteilerkreis.

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Der Weg zum Titel führt über die Kleinen. Das hat Sturm in der Vorsaison vorgezeigt und sich gegen die Nachzügler keine Blöße gegeben. Im Gegenzug konnten sie dafür in den Spitzenspielen gegen die "Großen" selten voll punkten.
In dieser Saison gilt das alles nicht mehr. In Kapfenberg hat Sturm zum Start gleich mit 0:3 verloren, statt des Pflichtsiegs in Mattersburg ist die Mannschaft am letzten Wochenende nur mit einem Punkt heimgekehrt.
Dafür hat sich aber auch die Sache mit den Großen gewendet. Gegen Rapid siegte Sturm in Graz mit 1:0. In Salzburg gab es beim 1:1 einen Punktgewinn. Davor hatte es bei den Bullen zwölf Niederlagen in Serie gegeben. Und auch bei der Austria war Sturm auf der Siegerstraße, führte 1:0, musste sich am Ende aber doch 1:2 geschlagen geben.
"Wir tun uns in dieser Saison gegen die starken Gegner leichter", sagte auch Ferdinand Feldhofer nach dem Spiel gegen den RSC Anderlecht. "Darum bin ich zuversichtlich, dass wir Salzburg schlagen."
Roman Kienast sieht das ein wenig anders. "Letztes Jahr haben wir die Chancen reingehaut. Heuer spielen wir den letzten Pass nicht und schaden uns hinten mit individuellen Fehlern." Dadurch schaut die Bilanz schlechter aus, weil die Siege gegen die Außenseiter eben wegfallen. "Denn wir haben nach wie vor die Qualität, jeden zu schlagen."
So auch die Salzburger, gegen die Sturm anders beginnen wird, als in der Europa League. Kienast wird sein Comeback in der Startelf geben. Ob er neben Szabics (Schmerzen im Oberschenkel) spielt ist noch fraglich. In der Abwehr wird Feldhofer Burgstaller ersetzen und auf der linken Abwehrseite könnte Popkhadze Klem auf die Bank verdrängen.














