Grazer Operncafé: Jetzt ist auch draußen alles neu
Vorplatz ist fertig, neue Bäume sind eingesetzt.

Foto © Gernot EderCharly Temmel mit einem der neuen Bäume vor seinem Café
Groß war die Aufregung Mitte August, als vor dem Grazer Operncafé die Motorsägen aufheulten - und Baumstümpfe übrig blieben. Seitens der Stadtbaudirektion versuchte man zu beruhigen: Diese Aktion habe nichts mit dem Café zu tun, der Baumbestand sei krank und ob der Gehsteigwölbung bestehe Gefahr in Verzug. Und außerdem werde man die gekappten Bäume im Zuge der Vorplatzsanierung ohnehin nachpflanzen.
Letzteres ist vollbracht: Vor dem Kaffeehaus am Opernring sind sowohl der Asphalt als auch die Erdhaufen sowie sieben Schnurbäume frisch.
"Es schaut wieder toll aus. Ich muss mich bei der Stadt Graz für die geleistete Arbeit bedanken", betont Charly Temmel. Anfang Mai eröffnete Temmel ja mit seinem neuen Geschäftspartner Günter Ganster das umgebaute Operncafé - und forderte quasi zur Abrundung die Erneuerung "dieses holprigen Vorplatzes". Ende August wurde der Ruf erhört: Die Stadt brachte um 230.000 Euro den Platz auf Vordermann, 20.000 Euro steuerten Temmel und Ganster bei.
Doch nicht nur deshalb freuen sich die Operncafé-Hausherren: "Wir können eine sehr positive Bilanz ziehen. Das Geschäft läuft gut, unsere Stammgäste haben auch das neue Café ins Herz geschlossen."
Unterdessen hat der städtische Grabungskoordinator Helmut Spanner die zuständigen Bauarbeiter ins Herz geschlossen: Die Sanierung des Vorplatzes sei klasse verlaufen. Dass der quasi fertige Platz an einer Stelle noch einmal aufgerissen werden musste, sei keine Panne gewesen. "Nach der Unterbrechung durch den Graz-Marathon wurden bloß die von vorneherein geplanten Arbeiten ausgeführt." MICHAEL SARIA













